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09.10.1998 - 

Jobbörse Systems

Wechselwillige haben die Qual der Wahl

Die Computermesssen sind spätestens seit einem Jahr wieder zu einem Marktplatz und Treffpunkt von Bewerbern und Personalvertretern geworden. Angesichts der angespannten Beschäftigungssituation bleibt den Firmen nichts anderes übrig, als alle erdenklichen Wege auszuprobieren, um an die gesuchten Mitarbeiter heranzukommen.

Zweifellos können Firmen ihren Messeauftritt nutzen, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu profilieren. Anhand ihrer Produkte und des Auftretens der Mitarbeiter am Stand kann sich der Bewerber schnell ein Bild machen, wie der Anspruch aus den Hochglanzbroschüren mit der Realität am Stand zusammenpaßt. Da läßt das Ergebnis oft zu wünschen übrig.

Jahrelang haben die Firmen die Nachwuchsförderung vernachlässigt, viele Hersteller haben altgediente Mitarbeiter entlassen und stehen nun mit leeren Händen da. Die Situation wird nicht besser. Laut einer Studie der International Data Corp. (IDC) werden IT-Unternehmen in der Europäischen Union im Jahr 2002 rund 1,6 Millionen Stellen nicht besetzen können, wenn keine einschneidenden Veränderungen in der Ausbildung vorgenommen werden. Bereits im laufenden Jahr fehlen der IT-Branche 510000 Fachkräfte. Insgesamt machen IT-Stellen nach IDC-Angaben in der Wirtschaft im Jahr 2002 rund 12,2 (1997: 8,3) Millionen Arbeitsplätze aus.

Vor diesem Hintergrund ist es sicherlich eine Überlegung wert, ob es sich nicht doch lohnt, in die Mitarbeiterqualifizierung zu investieren. Denn, glaubt man den - zugegebenermaßen - optimistischen Prognosen, wird die Hausse auf dem IT-Arbeitsmarkt weiter anhalten. Es scheint nicht so zu sein, wie einige Auguren befürchten, daß nach der Jahr-2000-Umstellung und der Euro-Einführung die große Arbeitslosigkeit hereinbricht. Firmen tun gut daran, sich auf der Messe professionell zu präsentieren und nicht im Hauruck-Verfahren Mitarbeiter einzustellen, nur weil im eigenen Haus alle Projekte ins Stocken geraten sind. Gerade Mittelständler können ein Lied davon singen, wie es ist, wenn man übereilt teure Mitarbeiter einkauft. Diese ist man in der Regel genauso schnell wieder los, und wenn man Glück hat, läßt sich der Projektschaden sogar noch beheben.

Doch zurück zur aktuellen Systems. Bewerber können davon ausgehen, daß eine Menge Firmen eine Person am Stand stehen haben, die über Jobs im Unternehmen Auskunft geben kann - am besten ein Anschreiben mitnehmen, in dem das aktuelle Know-how und die Berufserfahrung steht. Empfehlenswert ist, sich vorab die Homepages der Firmen anzuschauen, die auf der Messe vertreten sind. Es macht einen schlechten Eindruck und wirkt überheblich, nichts vom künftigen Arbeitgeber zu wissen.

Die nächste Möglichkeit besteht darin, die Homepage der Systems (www.systems.de) zu besuchen. Hier haben Firmen freie Stellen ausgeschrieben. Eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick im IT-Arbeitsmarkt zu verschaffen, haben Einsteiger und Jobhopper, wenn sie das Forum "Jobs und Karriere" der CW in Halle B5, Stand 411, besuchen. Hier sind rund 40 Firmen von Großanwendern wie Allianz und BMW bis zu kleinen und großen Software- und Beratungshäusern vertreten.