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05.08.1994

Wegen Mangel an Nachfrage Compaq stellt Produktion der Stift-Notebooks Concerto ein

MUENCHEN (CW) - Die Compaq Computer Corp. hat sich entschlossen, die Produktion der "Concerto"-Linie einzustellen. Die mit einem Stift als zusaetzlichem Eingabemedium ausgestatteten Notebook- Rechner verkauften sich nicht in den erwarteten Stueckzahlen.

Mit dem Aus fuer die Concerto-Familie ist allerdings das Thema Pen- Systeme beziehungsweise Mobile Computing fuer Compaq nicht ausgestanden. Compaq-Offizielle aus den USA meinten, dass man die Herstellung der Concerto-Linie prinzipiell wieder aufnehmen koenne. Freilich haenge dies von einer entsprechenden Nachfrage ab.

Allerdings geht Compaq die Problematik Mobile Computing mit geaenderter Strategie an: Wie ein Firmenvertreter mitteilte, hat man in Houston - dem Stammsitz des PC-Anbieters - ein neues Projektteam gebildet, das eine grundsaetzliche Neudefinition fuer solche Mobilsysteme entwickelt. Es sei noch voellig unklar, wie derartige Rechner in Zukunft aussehen koennten, ob sie etwa mit einem Stift ausgestattet seien oder mit Tastaturen, wie gross sie dimensioniert wuerden etc.

Fuer Compaq lohne sich, so ein Manager der texanischen Firma in der Vergangenheit, die Produktion eines bestimmten Ge-

raetes erst ab Stueckzahlen von

100 000 und mehr. Offiziell wollte man sich bei der deutschen Niederlassung in Muenchen zu Concerto-Verkaufszahlen nicht aeussern.

In den USA hatte Compaq die Preise fuer die Concerto-Familie in der Vergangenheit um 50 Prozent gesenkt. Auch diese Massnahme konnte die Nachfrage nach den im Herbst 1993 erstmals praesentierten Modellen aber offensichtlich nicht anheizen.

Compaq hatte sich Ende 1993 bereits aus dem Druckergeschaeft wieder zurueckgezogen, das das Unternehmen erstmals im Sommer 1992 angegangen war. Auch hier waren die Stueckzahlen hinter den Erwartungen von CEO Eckhard Pfeiffer zurueckgeblieben.