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03.12.1976 - 

Nachholbedarf bei Klein- und Mittelbetrieben:

Weiße Flecken in der Software-Landschaft

AURICH - "Insbesondere Klein- und Mittelbetriebe befassen sich mit der elektronischen Datenverarbeitung vielfach erst dann, wenn es eigentlich zu spät ist", bemängelt Gerhard Rinderhagen, Geschäftsführer der EDV Service Rinderhagen GmbH und Beratungs KG, Aurich. Prägnantes Beispiel: Mittlere Bauunternehmen mit einem Jahresumsatz von 20 bis 50 Millionen Mark. Viele Pleiten der letzten Jahre seien nämlich darauf zurückzuführen gewesen, daß die betreffenden Betriebe viel zu spät wußten, "was die Uhr geschlagen hat". Rinderhagen: "Kein Wunder, wenn erst nach Fertigstellung eines langwierigen Bauprojektes nachkalkuliert wird."

Das hat sich inzwischen geändert: "Viele kleine Bauunternehmen setzen jetzt MDT-Systeme und Platten-Anlagen der "5000-Mark-Monatsmiete-Größenklasse" ein, um aktuelle Informationen beispielsweise über den Materialverbrauch oder die Kosten des Geräte-Einsatzes am Ende des Monats parat zu haben." Zudem zeichne sich bei den großen Baufirmen ein Trend zur dezentralen Datenverarbeitung ab, was zur Folge habe, daß Kleincomputer in den Filialen installiert werden.

Gefördert wurde diese Entwicklung zweifellos durch das Vorhandensein von Bausoftware-Paketen die ohne große "Modifiziererei" implemention werden können. Dazu der Auricher Berater: "Wir haben uns auf diesem Gebiet verdient gemacht - das erkennt sogar die Konkurrenz neidlos an".

Den ersten großen Auftrag erhielt Rinderhagen von einem Hannoveraner Bauunternehmen. Mit ihm zusammen wurde ein integriertes Software-Paket entwickelt, das inzwischen auf verschiedenen Systemen und in verschiedenen Versionen läuft.

Einsegnung durch die Verbände

Das Paket deckt, angefangen von der Vorkalkulation über den kompletten Baulohn mit allen bauspezifischen Anforderungen bis zur Nachkalkulation alle Problemkreise eines Bauunternehmens ab. Die Programmentwicklung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Verbänden: "Zur Verabschiedung der Konzeption wurden bereits die Referenten der einzelnen Landesverbände eingeladen."

Im eigenen Hause stützt sich Rinderhagen auf Mitarbeiter, die zum Teil ausgebildete Bauingenieure sind.