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24.08.2005

Weiterbildung für arbeitslose Ingenieure

Berufserfahrene frischen ihr Wissen auf.

Die Berufsaussichten für Ingenieure sind gut; allerdings bevorzugen viele Firmen junge Hochschulabsolventen. Berufserfahrene Ingenieure haben dagegen oft Schwierigkeiten, eine neue Stelle zu finden. "Ab 40 wird es schwierig", schildert Matthias Spieler, Geschäftsführer der Gießener Agentur für Arbeit. Deshalb startet die Fachhochschule Gießen-Friedberg ab Oktober gemeinsam mit der Gießener Agentur für Arbeit ein sechsmonatiges Qualifizierungsprogramm, mit dessen Hilfe ältere arbeitslose Ingenieure wieder Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhalten sollen.

Theorie und Berufspraxis

Das Pilotprojekt setzt dabei gleichzeitig auf gezielte fachliche Qualifizierung und praktische Kenntnisse. Die Arbeitslosen arbeiten während der Weiterbildung in einem Betrieb und werden dort auch betreut. FH-Präsident Dietrich Wendler erläutert das Konzept: "Jeder Teilnehmer wird individuell durch einen Hochschullehrer beraten und kann sich sein spezifisches Weiterbildungsprogramm aus den Lehrveranstaltungen der FH Gießen-Friedberg zusammenstellen." Im kommenden Wintersemester stehen zunächst 15 bis 20 Plätze für Maschinenbau- und Elektroingenieure zur Verfügung.

"Ab 40 wird es schwierig"

Allein im Bezirk Gießen sind zwei Drittel der 329 arbeitslos gemeldeten Ingenieure älter als 40 Jahre. Projektaufgabe der Agentur für Arbeit ist die Vermittlung von Arbeitslosen an Firmen, die Bedarf an Ingenieuren haben, und die Betreuung während der Trainingsphase in den Betrieben. Unternehmen gehen kein Risiko ein, denn sie können ihre möglichen neuen Mitarbeiter während der halbjährigen Weiterbildung begutachten und anschließend entscheiden, ob sie die Zusammenarbeit fortsetzen wollen. (iw)