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13.07.2007

Weiterbildungsmarkt im Aufwind

Die Szene, die im Jahr 2005 nach einer ernsthaften Schwächeperiode erste Anzeichen der Erholung gezeigt hatte, fasste 2006 wieder Tritt.

Von den 20 größeren Unternehmen, die in der Lünendonk-Marktstichprobe "Führende Anbieter beruflicher Weiterbildung 2007" beispielhaft für den Markt in Deutschland stehen, haben 15 ihre Umsätze im Jahr 2006 gesteigert. Insgesamt ergibt sich für die 20 Unternehmen eine durchschnittliche Wachstumsrate von über acht Prozent, nachdem diese im Vorjahr 2005 noch weniger als ein Prozent betragen hatte. In den Jahren 2004 und 2003 hatten die 20 größeren Unternehmen der Lünendonk-Liste im Durchschnitt noch Umsatzrückgänge von sieben (2004) und zehn Prozent (2003) erlitten.

Studie erscheint im Juli

Eine detaillierte Studie zur Situation der führenden Anbieter beruflicher Weiterbildung in Deutschland, in die 80 Seminarhäuser einbezogen wurden, legt Lündendonk im Juli zum Preis von 950 Euro (PDF-Datei, zuzüglich MwSt. und inklusive Versand) vor. Erstmals wurde die Studie um eine Befragung von Entscheidern, die in großen Unternehmen für den Einkauf von Weiterbildungsdienstleistungen verantwortlich sind, ergänzt.

Im Jahr 2006 treten bei der Marktentwicklung der einzelnen Anbietergruppen keine so eklatanten Unterschiede wie in den Vorjahren zutage. Die Anbieter mit Schwerpunkt im Business-Skills-Geschäft, also mit Themen der Betriebswirtschaft, Führung und Kommunikation, weisen zwar im Durchschnitt höhere Wachstumsraten auf, aber auch die meisten Anbieter mit Schwerpunkten im IT-Trainingsgeschäft sowie bei technisch-gewerblichen Themen liegen mit ihrer Umsatzentwicklung nur wenig darunter.

Unter den Anbietern am Markt für berufliche Weiterbildung spielen auch im Jahr 2006 die ausgelagerten Trainingsorganisationen großer Konzerne eine wichtige Rolle. Zwar richten sich ihre Aktivitäten vorrangig an konzerninterne Kunden, jedoch werden sie als Anbieter am Drittmarkt immer spürbarer; vor allem deshalb, weil große Teile des Trainingsbedarfs in diesen Konzernen den freien Anbietern als Markt verschlossen bleiben.

Obwohl die in der Stichprobe erfassten Anbieter für das Jahr 2006 erstmals im Durchschnitt wieder ordentliche Zuwächse erzielt hatten, bleiben sie mit ihren Umsatzprognosen zurückhaltend. Für das laufende Jahr 2007 erwarten sie ein Plus von rund fünf Prozent, für den Zeitraum 2007 bis 2012 liegt ihre Prognose der jährlichen Steigerungen leicht unter diesem Wert. (hk)