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05.11.1993

Weitere Notebooks, Drucker und Desktops im Sortiment Apple entwirrt mit neuen Geraeten das Produktknaeuel

MUENCHEN (CW) - Die auf dem internationalen Markt in Schieflage geratene Apple Corp. will mit einer kompletten Neustrukturierung den anhaltenden wirtschaftlichen Abwaertstrend abfangen. Die Massnahmen erstrecken sich auch auf den Wildwuchs in der Produktfamilie. Die Angebotspalette soll von ehemals 28 auf 14 Konfigurationen reduziert werden.

Fuenf der Rechnertypen ordnet Apple der Entry-Line zu. Neben den bekannten Modellen "LC III" und "Performa 600" bringt die Apfel- Company drei neue Rechner auf den Heimanwendermarkt. Die "Macintosh-Performa-450"- und "475"-Modelle sind mit jeweils 4 MB Arbeitsspeicher ausgestattet. Ersteres arbeitet mit einem 68030- Prozessor. Es kostet rund 1600 Mark inklusive 120-MB-Harddisk. Etwas teurer wird dagegen das 475er-Modell sein. Zwar konnte Apple Deutschland noch keinen Preis nennen, doch die Ausstattung steht bereits fest: Sie wird unter anderem aus einer 160-MB-Festplatte, einem 68040-Prozessor und einer Tastatur bestehen.

Dritter im Bunde der Neuen ist der "LC 475". Fuer 4 MB Arbeitsspeicher, eine 80-MB-Festplatte und einem 68LC040-Prozessor muessen Interessenten knapp 2200 Mark auf den Tisch blaettern. Alle Modelle der Entry-Line sind in nur einer Konfiguration lieferbar. Die Aufruestung der PCs mit groesseren Festplatten oder aehnlichem ueberlaesst das Unternehmen seinen Haendlern.

Die beiden bisherigen Klassen Business- und Highend-Line gehen komplett in der Professional-Line mit sechs "Quadra"-Rechnern auf. Deren drei sind in zwei verschiedenen Konfigurationen erhaeltlich, darunter auch die neuen Modelle "Quadra 610" und "Quadra 650". Beide unterscheiden sich durch die Verarbeitungsgeschwindigkeit der 68040-Prozessoren: Das Modell 610 ist mit 25 Megahertz getaktet, dagegen bringt es der 650er auf 33 Megahertz. Zudem verfuegt die 33-Megahertz-Version ueber drei Nubus- und einen 040-PDS-Erweiterungssteckplatz. Ansonsten sind beide Geraete mit 4 MB Arbeitsspeicher und einer 160-MB-Festplatte ausgestattet. Die Preise betragen rund 3500 Mark respektive 4700 Mark. Die zweite Konfiguration dieser Rechner beinhaltet jeweils ein CD-ROM-Laufwerk. Die Zusatzhardware schlaegt mit weiteren 500 Mark zu Buche.

Passender Drucker zu Apple-Powerbooks

Bei Apple gibt es auch Neuerungen im Bereich der Portablen: Zwei neue Powerbooks, die das Unternehmen bezueglich Preis und Leistung oberhalb der bisherigen Modelle ansiedelt, sind ab sofort verfuegbar. Bei einem Gewicht von knapp zwei Kilogramm kommt der "Powerbook Duo 250" mit einem mit 33 Megahertz getakteten 68030- Prozessor, 4 MB Arbeitsspeicher und einer 200-MB-Festplatte daher. Fuer rund 6000 Mark ist das Geraet ab Werk inklusive Aktiv-Matrix- Bildschirm mit 16 Graustufen lieferbar. Standardmaessig ist ein Nickel-Hydrid-Akku enthalten, der einen maximal sechsstuendigen netzunabhaengigen Betrieb ermoeglichen soll.

Gehobenen Anspruechen genuegt das "Powerbook 670c". Fuer zirka 7600 Mark spendierte Apple dem Portablen einen Aktiv-Matrix- Farbbildschirm mit 32 000 darstellbaren Farben. Neben dem 6830- Prozessor ist der 670c mit einem mathematischen Koprozessor sowie einer 240-MB-Harddisk ausgeruestet.

Fuer Reisende, die unterwegs mit ihrem Notebook Ausdrucke eines Tintenstrahlers mit einer Aufloesung von 360 dpi benoetigen, hat Apple mittlerweile auch die passende Loesung auf dem Markt: Gegen 850 Mark erhaelt der Anwender den zwei Kilogramm schweren "Portable Stylewriter" inklusive 39 Truetype-Fonts.