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Siemens AG, Berlin und München:


15.04.1983 - 

Weitere Schritte zu integrierten Lösungen

Mit einer umfassenden Produktpalette für den Bereich der Bürokommunikation und der öffentlichen Netze ist die Siemens AG, Berlin und München, auf der Hannover-Messe vertreten. Die Vorbereitung auf Bildschirmtext ist dabei einer der Schwerpunkte. Daneben werden neue Systeme für die Text- und Sprachkommunikation gezeigt sowie Kommunikationsnetze und -gesamtlösungen.

Als Neuheit zeigt Siemens erstmals das Bildschirmtelefon "Bitel T 3210", das aus einem kleinen Bildschirm mit alphanumerischer Tastatur und einem integrierten Telefon besteht. Für den Großverbraucher von Btx-lnformationen ist das - ebenfalls neue - Gerät T 3220 gedacht, das mit einem hochauflösenden Farbbildschirm und einer frei beweglichen Tastatur ausgestattet ist. Zum Abspeichern der Informationen läßt sich ein Diskettenlaufwerk anschließen. Für Informationsanbieter haben die Münchener das Editiergerät T 3320 entwickelt. Es besteht aus einem hochauflösenden Bildschirm, einer komfortablen Tastatur, mit der sich auf einfache Weise die Seiten nach dem neuen CEPT-Standard erstellen lassen, einem Grafiktableau zur Eingabe von Zeichnungen oder DRCS-Zeichen, einem Farbgrafikabtaster und einem Minidiskettenlaufwerk.

Im Rahmen der Textsystem-Familie 5.500 wird das neue Schreibsystem 5511 gezeigt. Im Dialog mit dem Benutzer werden erklärende Bedienungshilfen auf dem Schwarzweiß-Bildschirm eingeblendet. Die im Schreibsystem eingesetzten Disketten sind datenträgerkompatibel zum Textsystem 5521. Die Textstation T 4200 für den Teletex-Dienst sowie die Fernkopiererfamilie HF 2040, 2055 und 2060 runden das Angebot ab.

Auf dem Sektor Sprachkommunikation ist Siemens mit einer Fülle von Endgeräten vertreten. So wurde die Reihe der Komfortfernsprecher "comfoset" um ein "intelligentes Modell" 170 erweitert. Es ist mit acht zusätzlichen Tasten ausgestattet, die frei programmierbar sind und sich wahlweise zur Aktivierung von Leistungen im Kommunikationssystem EMS oder als Namentasten für Kurzwahl benutzen lassen.

Als Neuheit bringen die Münchener die Managertelefone "topset 200" mit nach Hannover. In allen Ausbaustufen können die angeschlossenen Leitungen über Chef- und Sekretärfernsprecher geschleift oder als Direktleitung angeschaltet werden. Von den bisherigen Modellen wurden die Merkmale übernommen und zusätzlich um die Standardfunktionen "Tastwahl", "Wahl bei aufliegendem Hörer" und "direktes gegenseitiges Ansprechen" erweitert.

Für das Büro wird das Kommunikationssystem EMS 80 mit einem Endausbau von zwölf Amtsleitungen und 80 Nebenstellen mit Durchwahl bis zur Nebenstelle gezeigt. In Verbindung damit demonstriert das Unternehmen den Einsatz des Gebührencomputers 3001 mit einem MByte-Speicherkapazität der Diskette als zentrale Einrichtung zum Erfassen und Auswerten von Gesprächsdaten.

Um die Erreichbarkeit zu steigern, wenn der gewünschte Teilnehmer gerade nicht anwesend ist, bietet Siemens jetzt das Sprachinformationssystem EMS 2000 Info als neue Komponente für das Kommunikationssystem EMS an. Das Voice-Mail-System wurde von der US-amerikanischen VMX Inc., Dallas, entwickelt, mit der die Münchener eine Zusammenarbeit vereinbart haben. Seine Speicherkapazität reicht von 16 bis 178 Stunden, die Anzahl der gleichzeitig möglichen Ein- und Ausgabeverbindungen liegt zwischen 8 und 48. EMS 2000 Info kann von jedem Telefon weltweit angerufen werden.

Weiterhin stellt Siemens die Kommunikationssysteme EMS 1000 Text, EMS 3000 Data mit den Anwendungsbeispielen Gesprächsdatenerfassung, Menübestellung und Arbeitszeiterfassung sowie EMS 5800 Document für multifunktionale Arbeitsplatzsysteme auf der Basis schneller lokaler Netze vor. Über die Kommunikationsschnittstelle kann jetzt auch die Speicherschreibmaschine 5505 angeschlossen werden, so daß dort Texte erfaßt, bearbeitet und über die "elektronische Post" an ein Arbeitsplatzsystem übermittelt werden. Der neue Blattleser 5830 bietet die Möglichkeit, auf Papier vorliegende Texte auf dem Weg der optischen Zeichenerkennung einzulesen und auf den am Netz angeschlossenen Stationen weiter zu bearbeiten.