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23.02.1979 - 

Europäische Tagung der Financial Times:

Welche Rolle spielt die Elektronik?

LONDON (pi) - "Die Welt der Elektronik von morgen" ist Thema einer zweitägigen Konferenz, die in London am 21. und 22. März von der Financial Times veranstaltet werden wird. Auf der Tagung soll eine Reihe wichtiger technologischer und sozio-ökonomischer Entwicklungen erörtert werden. Kompetente Referenten aus britischen und deutschen Industrie- und Regierungskreisen haben ihre Teilnahme zugesagt.

Innerhalb des Programmbereichs, den der Vorstandsvorsitzende der Philips Holdings, Dr. R. J. Philips leitet, wird der arbeitspolitische Sprecher der Opposition im britischen Unterhaus, James Prior, die Aussprache mit dem Thema "Die technologische Revolution und die Gesellschaft" eröffnen. Dr. I. M. Mackintosh, Vorstandsvorsitzender der Firma Mackintosh Consultants, untersucht den Einfluß der Elektroniktechnologie auf den Arbeitsmarkt. Dr. Fritz-Rudolf Guentsch vom Bundesministerium für Forschung und Technologie, und Leslie Huckfield, Parlamentarischer Staatssekretär im britischen Industrieministerium, tragen die deutschen beziehungsweise britischen Ansichten aus dem Blickwinkel ihrer Regierungen vor und zeigen deren Rolle im Forum der Elektronikindustrie auf.

J. G. Maisonrouge, Vorstandsvorsitzender der IBM World Trade Corporation und Präsident von IBM Europe, spricht über das Thema "Computer und Gesellschaft". Die wachsende Bedeutung des Minicomputers untersucht J. C. Peterschmitt, Generaldirektor Europa Digital Equipment Corporation.

Eine Prognose für die europäische Halbleiterindustrie stellt Heinz F. L. Roessle, Group General Manager der Firma ITT Semiconductors Worldwide. Die Frage "Sieht sich die Elektronikindustrie einer Nachfragesättigung gegenüber?" stellt Dr. C. Lester Hogan. Einen Ausblick auf die künftigen Entwicklungen im Bereich des Fernmeldewesens gibt B. Svedberg, Präsident der Firma Telefonaktiebolaget L. M. Ericsson, während Dr. R. L. Petritz, geschäftsführender Direktor der Firma INMOS, untersucht, welchen Anforderungen an die internationale Halbleiterindustrie gestellt werden.

K. G. Corfield, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und geschäftsführender Direktor der Firma Standard Telephones and Cables, gibt einen Überblick über die Rolle der multi-nationalen Firma in der Elektronikindustrie, und Dr. Gene M. Amdahl, Vorstandsvorsitzender der Amdahl Corporation, erörtert, welchen Anforderungen sich IBM gegenübersieht.

Auf der Tagung werden jedoch auch noch andere Themen behandelt. Es wird dargelegt, wie ein führender, im Investitionsgeschäft tätiger Bankier die Elektronikindustrie beurteilt, und außerdem werden die künftigen Fortschritte auf dem Gebiet der medizinischen Elektronik behandelt.

Das Tagungsprogramm wurde unter Leitung des Wissenschaftsredakteurs der Financial Times, David Fishlock, erarbeitet. Daran beteiligt war auch die Firma Mackintosh Consultants Company, die bereits im Auftrag der britischen und der deutschen Regierung sowie der europäischen Gemeinschaft wichtige Untersuchungen durchgeführt hat.

Dr. Fritz-Rudolf Guentsch vom Bundesministerium für Forschung und Technologie wird als Referent und Teilnehmer der Tagung für die COMPUTERWOCHE berichten.