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Büromaschinenstatistik


30.04.1976 - 

Welcher Verband hat recht?

FRANKFURT - Zwei Verbände, die sich beide auf die amtliche Statistik berufen, kommen im Büromaschinen- und EDV-Bereich für 1975 zu völlig unterschiedlichen Zahlen: Der Bundesverband der Büromaschinen-Import- und -Vertriebsunternehmen (BVB) teilte mit, die Einfuhr von Büromaschinen einschließlich EDV sei 1975 um 6 Prozent auf 3,16 Milliarden Mark gestiegen. Die Fachgemeinschaft Büro- und Informationstechnik im Verein deutscher Maschinenbauanstalten (VDMA) erklärte, die Einfuhren im Bereich Büro- und Informationstechnik (das wird interpretiert als "Büromaschinen einschließlich EDV") hätten im vorigen Jahr 2,85 Milliarden Mark betragen. Die Differenz macht immerhin 10 Prozent oder 300 Millionen Mark aus. Auch bei der Ausfuhr ist man sich nicht einig: Die einen sagen, sie sei um 12 Prozent zurückgegangen, die anderen um 10 Prozent. Der BVB betont, es seien 1975 im DV-Bereich vor allem mehr Peripheriegeräte (+69 Millionen Mark) und EDV-Zubehör (+44 Millionen Mark) eingeführt worden. Zurückgegangen sei dagegen der Import von peripheren Speichern (-36 Millionen Mark), von Zentraleinheiten und Prozessoren (-21 Millionen Mark), Maschinen der Analog- und Hybrid-Technik (- 20 Millionen Mark) und von "Datenerfassungs-/Umwandlungsgeräten" (-17 Millionen Mark).

Der VDMA stellte fest, daß Einfuhren 1975 im Bereich der Büro- und Informationstechnik einen Anteil von 64 Prozent am inländischen Absatz-Volumen harten. Der Produktionswert der Branche sei 1975 um 18 Prozent auf 5 Milliarden Mark (das entspricht dem Jahresumsatz der deutschen IBM) zurückgegangen. Von dieser Inlandsproduktion sagen 69 Prozent exportiert. -py