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10.02.1995

Wells Fargo nutzt Freeware PEM zum Schutz US-Bank schickt Gehaltsdaten erfolgreich ueber das Internet

FRAMINGHAM (IDG) - Ein wichtiger Schritt in Sachen elektronischer Geschaeftsverkehr ueber das Internet ist der Wells Fargo Bank, San Franzisko, gelungen. Das amerikanische Finanzinstitut hat im Rahmen eines Pilotversuchs Daten ueber Gehaltszahlungen an einen Lebensmittelhersteller an der Westkueste uebermittelt.

Der Wells-Fargo-Kunde, der namentlich nicht genannt werden will, hat sich einer Unternehmenssprecherin zufolge zu dem Pilotversuch bereit erklaert, um ueber ein weites Netz mit einfachem Zugang eine schnelle, direkte, sichere elektronische Datenuebertragung zu bekommen. Die vertraulichen Informationen wurden an E-Mails angehaengt, die mit Hilfe von Privacy Enhanced Mail (PEM) verschluesselt wurden. PEM, das von Trusted Systems Inc. entwickelt wurde, ist im Internet frei erhaeltlich. Die meisten Unix-basierten E-Mail-Anwendungen lassen sich damit um Schutzfunktionen erweitern. So wird fuer jede Nachricht eine fortlaufende Nummer generiert, mit der der Empfaenger ueberpruefen kann, ob eine Nachricht abgefangen wurde. Ausserdem wird jeder Meldung mit Hilfe des in PEM integrierten RSA-Algorithmus eine digitale Signatur beigefuegt, die mit einem sogennanten "privaten Schluessel" codiert wurde. Der Empfaenger kann damit die Identitaet des Absenders ueberpruefen. Die Daten selbst werden ebenfalls nach der RSA-Methode verschluesselt.

Den Verschluesselungsmechanismus der RSA Data Security Inc. haelt David Kurrasch, Senior Vice-President fuer Produktentwicklung bei Wells Fargo, fuer sicher genug, um Geschaeftsdaten ueber das Internet zu uebertragen. Es sei allerdings wichtig, PEM auf beiden Seiten einer Verbindung zu installieren, erklaert Robert Frank, President von Robert Frank & Associates und frueherer Boss der EDI- Arbeitsgruppe von Commercenet. "Es zeigt sich, dass jeder mit einer Internet-Verbindung elektronische Geschaeftsdaten uebertragen kann."