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13.06.2003 - 

Nokia weitet Vorsprung als Branchenführer aus

Weltmarkt für Handys wuchs um 18 Prozent

13.06.2003
MÜNCHEN (CW) - Nach Berechnungen des Marktforschungsinstituts Gartner übertraf die Zahl der verkauften Handys im ersten Quartal 2003 alle Erwartungen. Weltweit fanden rund 112,7 Millionen Geräte einen Käufer. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist dies ein Plus von über 18 Prozent.

Eine Ursache für den Handy-Boom sieht Gartner in der Nachfrage nach neuen Geräten mit Farb-Displays, Kameras und Multimedia-Messaging-Funktion. Features die, so Gartner, viele Endkunden dazu bewegt hätten, ihre alten Handys auszutauschen. Zusatzfunktionen wie Gaming, Musik- und Video-Abspielmöglichkeiten prägen laut Gartner-Analyst Ben Wood zumindest in diesem Jahr die weitere Entwicklung auf dem Handymarkt.

Erstmals wurde dabei in einem Quartal mit 112,7 Millionen Mobiltelefonen die magische Grenze von 100 Millionen durchbrochen (erstes Quartal 2002: 95 Millionen Geräte). Allerdings bezweifelt Gartner, ob die Handy-Produzenten die hohen Absatzzahlen im Jahresverlauf halten können. Zudem gebe es im Markt Überkapazitäten, so dass in naher Zukunft mit einer Konsolidierung zu rechnen sei.

Branchenprimus Nokia konnte mit fast 40 Millionen verkauften Geräten seinen Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 21 Prozent steigern. Dabei bleiben die Finnen mit einem Marktanteil von 35 Prozent die unangefochtene Nummer eins. Dagegen muss Motorola mit 16,5 Millionen verkauften Handys um seinen zweiten Platz bangen. Dem Unternehmen ist nämlich der südkoreanische Samsung-Konzern mit fast zwölf Millionen Geräten auf den Fersen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnten die Koreaner damit ihren Handy-Absatz um 33 Prozent verbessern. Weiter eingebrochen ist das Geschäft von Sony Ericsson. Mit 5,3 Millionen Geräten setzte das Joint Venture zehn Prozent weniger ab als vor einem Jahr. Nummer vier ist nach wie vor Siemens mit 8,5 Millionen verkauften Mobiltelefonen. Damit partizipierten die Münchner kaum am Boom, denn im Vergleich zum Vorjahr ist dies nur ein Plus von 5,7 Prozent. (hi)