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21.04.2000 - 

Frost & Sullivan prognostiziert Boom für Sprach-Daten-Handys

Weltweit operierende TK-Firmen beherrschen Smartphone-Markt

LONDON (CW) - Einen Siegeszug von Smartphones erwartet die Unternehmensberatung Frost & Sullivan in Europa. Bisher hat der Norden des Kontinents einen Vorsprung bei der Verbreitung der Geräte, der Süden holt jedoch auf. Unter den Herstellern geben weltweit operierende TK-Unternehmen den Ton an.

Unter einem Smartphone verstehen die Londoner Marktforscher ein Mobiltelefon, das neben Sprache auch Daten empfangen, senden und verarbeiten kann. Frost & Sullivan prognostiziert einen starken Boom bei diesen Geräten. Von derzeit 66 Millionen Dollar (1999) soll der Umsatz auf 6,8 Milliarden Dollar im Jahr 2006 steigen. Das entspräche einer jährlichen Wachstumsrate von 94 Prozent und einer Explosion der Stückzahlen von knapp 150 000 auf rund 40 Millionen. Bei den Ländermärkten herrscht ein klares Nord-Süd-Gefälle. Die einzige Ausnahme bildet Italien als größter Mobiltelefonmarkt in Europa. Mit der Erweiterung des Angebots und der Etablierung günstigerer Produkte wird Südeuropa jedoch mittelfristig nachziehen.

Unter den Herstellern beherrschen weltweit operierende Telekommunikationsunternehmen den Markt. Als wichtigste Anbieter im Jahr 1999 nennt die Studie Nokia, Alcatel, Siemens und Sharp. In diesem Jahr kommen Ericsson, Samsung und Motorola dazu. Da die Grenzen zwischen Telekommunikation und Computeranwendungen, Herstellern und Serviceanbietern, Netzbetreibern und Softwareentwicklern zunehmend verschwimmen, ist der Markt insgesamt ziemlich fragmentiert.

Konkret profitiert der Smartphone-Markt von der breiten Basis an Handy-Benutzern und der immer stärkeren Präsenz des Internet. Als Hauptantriebsfaktoren gelten Mobiltelefonnetze der dritten Generation, das Wireless Application Protocol (WAP) und Bluetooth für die drahtlose Anbindung von Geräten. Doch sind noch gewisse Startschwierigkeiten zu überwinden: Eine Verbesserung der Bandbreiten steht noch aus. Zudem gibt es erst wenige, zum Teil teure Produkte.