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08.05.1998 - 

Quartalsergebnisse beim Datenbankspezialisten

Weltweit schreibt Sybase rot - in Deutschland jedoch schwarz

Der Quartalsverlust des Datenbankspezialisten summiert sich auf rund 81,2 Millionen Dollar beziehungsweise 1,01 Dollar pro Aktie. Etwa 51,6 Millionen Dollar davon werden durch die umfassenden Restrukturierungen hervorgerufen, die das Unternehmen erst im Februar dieses Jahres ankündigte.

CEO Mitchell Kertzman kündigte damals an, er wolle den Markt für Embedded und mobile Datenbanken angehen, ein stärkeres Gewicht auf das Internet-Computing legen und das Data-Warehouse-Geschäft ausbauen. Zur Unterstützung des letzteren akquirierte Sybase den Tools-Hersteller Intellidex.

Zu der Umstrukturierung gehörten auch Entlassungen. Rund 600 Mitarbeiter mußten gehen. Spätestens im zweiten Quartal dieses Jahres wollte Kertzman wieder profitabel arbeiten.

In Deutschland stockte Geschäftsführer Jürgen Müller seine Belegschaft in den kundennahen Geschäftsbereichen dagegen um 14 Mitarbeiter auf. Verantwortlich für die erhebliche Umsatzsteigerung seien Großaufträge zum Teil in mehrstelliger Millionenhöhe, für die "kein Ausbuchungsrisiko" besteht, wie Müller betont. Er zählt auf: die Dresdner Bank, die Allianz Versicherung, die Telekom sowie deren Tochter Detemobil, Viag Intercom, Intershop und Dienstleistungskontrakte mit der Commerz- und DG-Bank. Rund 45 Prozent des Umsatzes fließt der Sybase GmbH durch Abschlüsse der Partnerunternehmen zu.

Ob die Sybase Inc. noch im laufenden Quartal schwarze Zahlen schreiben kann, wagt auch Müller nicht zu prognostizieren. Im vergangenen Quartal machte der Konzern einen Umsatz von rund 206,8 Millionen Dollar. Davon wurden 59 Prozent (121,1 Millionen Dollar) in den USA und 30 Prozent (62,9 Millionen Dollar) in Europa generiert. Die größten Posten in der Verlustbilanz sind zwölf Millionen Dollar für Abfindungen, 31 Millionen Dollar für Software-Abschreibungen und Rechtsangelegenheiten und neun Millionen für in den Jahresabschluß einfließende Posten wie Anlagen und Betriebsmittel.