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13.04.2001 - 

Verurteilungen in 20 Ländern

Weltweite Jagd auf Softwarepiraten

MÜNCHEN (CW) - Raubkopien im Wert von über 1,7 Milliarden Dollar fielen letztes Jahr weltweit den von Microsoft und anderen Softwareherstellern zum Handeln aufgeforderten Behörden in die Hände.

Herstellern wie Microsoft, Adobe, Autodesk und Corel gelingt es offenbar zusehends, Polizei und Staatsanwaltschaft weltweit gegen die Softwarepiraterie zu mobilisieren. So konnten laut Microsoft innerhalb des letzten Jahres fünf Millionen gefälschte Programmpakete im Wert von 1,7 Milliarden Dollar eingezogen werden. Allein in den letzten sechs Monaten flogen weltweit 47000 Web-Angebote mit illegaler Software auf, und in 20 Ländern kam es zu Bußgeldern und Anklagen. Größere Schläge gegen die Raubkopierer gelangen vor allem in Kolumbien, Peru, Argentinien und Brasilien. Außerdem meldeten die Behörden Beschlagnahmungen in Hongkong, Macau, Malaysia, den Philippinen, China, Singapur, Taiwan, Thailand, Großbritannien, Rumänien, Ungarn, Deutschland, Polen, Kanada sowie den USA.

Microsoft hat unterdessen die Kooperation mit dem U.S. Customs Service weiter verstärkt. Künftig will die Behörde nun weltweit gesammelte Informationen über Urheberrechtsverletzungen mit dem Softwareriesen austauschen. Vergleichbare Abkommen bestehen bereits mit anderen Unternehmen und Organisationen wie der US-Prüfstelle Underwriter Laboratories sowie Motion Picture Association of America, der Interessenvertretung aller großen Hollywood-Filmstudios.