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01.05.1998 - 

Dataquest und IDC ziehen Bilanz

Weltweiter PC-Markt im ersten Quartal 1998 stark

Gegenüber dem durch das Weihnachtsgeschäft traditionell starken vierten Quartal war in den ersten drei Monaten dieses Jahres mit elf Prozent ein ungewöhnlich geringer Rückgang zu verzeichnen. Die Finanzkrise in Asien wurde durch einen gegenläufigen Trend in Europa aufgefangen. Kevin Hause von IDC meint dazu: "In Westeuropa läuft das Geschäft gut - fast schon überraschend gut. Die kombinierten Märkte machen das signifikante Abfallen in Asien locker wett."

Dabei ist ein Trend zu immer stärkerer Konsolidierung festzustellen. "Die Starken werden immer stärker", konstatiert John Brown von der IDC. In den USA teilen die fünf größten Hersteller mittlerweile 53 Prozent des gesamten Marktes unter sich auf, das sind acht Prozent mehr als im Vorjahr.

Unangefochten auf Platz eins der US-Verkaufsrangliste liegt die Compaq Computer Corp. Die Texaner konnten ihren Marktanteil gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 13 auf 17 Prozent steigern. Auf den Plätzen folgen die Dell Computer Corp. (11,8 Prozent) und Gateway (8,2 Prozent), die ebenfalls stark zulegen konnten. Auf Rang vier liegt Packard-Bell NEC, das mit einem Rückgang der kombinierten Marktanteile von 10,1 auf 7,9 Prozent als der große Verlierer gelten dürfen. Die IBM kommt mit ebenfalls 7,9 Prozent Marktanteil auf Platz fünf.

Compaq auch in Europa vorn

Apple Computer, seit längerem nicht mehr in der Liste der fünf Besten vertreten, zeigte einen Aufwärtstrend. Das Unternehmen von CEO Steve Jobs konnte seine Verkäufe um 14 Prozent auf 318 000 Einheiten steigern. Damit schneidet sich die Macintosh-Company ein Stück von vier Prozent aus dem insgesamt rund acht Millionen verkaufte Systeme großen Kuchen.

Für die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) hat IDC ein Wachstum von 21 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 1997 festgestellt. Wie in den USA ist Compaq weiterhin Marktführer. Allerdings fällt die Steigerung des Marktanteils für die Texaner (von 13 auf 14,2 Prozent) auf dem alten Kontinent deutlich geringer aus. Das Unternehmen von CEO Eckhard Pfeiffer setzte 913 948 PCs ab (erstes Quartal 1997: 690 055) und steigerte sich damit um 32,4 Prozent.

Auf dem zweiten Rang liegt die IBM, deren Marktanteil allerdings um 0,9 auf acht Prozent zurückging. Dennoch verkauften die Armonker 516 747 Rechner, das sind 9,9 Prozent mehr als im ersten Quartal 1997 (470 059). Hewlett-Packard (HP) liegt mit 484 374 verkauften PCs und 7,5 Prozent Marktanteil auf Platz drei. Mit 72 Prozent Zuwachs gegenüber dem Vorjahr schaffte das Unternehmen von CEO Lewis Platt das stärkste Wachstum.

Auf Rang vier konnte sich Direktanbieter Dell plazieren. Die Texaner verkauften im ersten Quartal 460577 Systeme und erreichten damit 7,2 Prozent Marktanteil (erstes Quartal 1997: 277581; 5,2 Prozent). Die Vobis-Gruppe schließlich konnte ihren Marktanteil von vier auf 5,4 Prozent hieven und 344902 Rechner an die Kunden bringen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte der Anbieter mit 212354 verkauften Maschinen einen Marktanteil von vier Prozent erzielt.