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Frühphasenfinanzierung schrumpft


02.04.2004 - 

Wenig Geld für junge Firmen

MÜNCHEN (CW) - Die Situation auf dem Beteiligungsmarkt für junge Unternehmen bleibt angespannt. Wer in einer frühen Phase - kurz vor oder nach der Gründung - Geld benötigt, sollte sich auf familiäre Werte besinnen.

Nach Angaben des Bundesverbands deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) wurden hierzulande im vergangenen Jahr insgesamt 292,4 Millionen Euro in junge Firmen investiert. Damit habe sich der Markt stabilisiert, hieß es in einer offiziellen Mitteilung - allerdings auf dem Niveau der Jahre 1997 und 1998. Im Vorjahr hatten Geldgeber noch 561 Millionen Euro investiert; die Höchstmarke war im Jahr 2000 erreicht worden, als 1,6 Milliarden Euro geflossen sind. Von Entspannung ist daher kaum die Rede: Die Situation sei durchaus noch kritisch, wurde der Vorstandschef des BVK, Thomas Kühr, zitiert.

Kritisch ist vor allem der Trend, dass Gründer vor der Eröffnung ihrer Firma ("Seed-Kapital") im vergangenen Jahr nur 27 Millionen Euro erhalten haben - weniger als 1996. Wer also Geld benötigt, um seine Ideen marktreif umzusetzen, hat derzeit schlechte Karten. Besser lief es bei der Startup-Finanzierung von Unternehmen, die sich bereits gegründet haben und im Aufbau begriffen sind. Hier betrug das 2003 investierte Kapital 265,4 Millionen Euro. (ajf)