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04.06.1999 - 

IT-Vereinigung kritisiert Bildungswesen

Weniger IT-Studenten in den USA

SAN JOSE (IDG) - Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Vereinigten Staaten sorgt sich die Computerindustrie um qualifizierten Nachwuchs. Die Zahl der College-Studenten, die sich für ein Studium der Informatik entscheiden, ist bereits seit mehreren Jahren im Sinken begriffen.

Nach einer Studie der American Electronics Association (AEA) nahm die Zahl der Abschlüsse in Informatik, Ingenieurwissenschaften, Mathematik und Physik zwischen 1990 und 1996 um fünf Prozent ab.

Dieser Trend setzte sich in den Jahren 1997 und 1998 fort. "Das US-Bildungssystem bereitet unsere Jugend nicht ausreichend auf die Anforderungen der Informationsgesellschaft vor", kritisiert AEA-Präsident William Archey. Grundschulen und High Schools müßten sich seiner Ansicht nach deutlich stärker engagieren, um Schüler zu einer informationstechnischen Ausbildung zu motivieren.

Unter den College-Absolventen von technisch orientiertes Studienfächern registriert die AEA-Studie eine hohe Zahl an Ausländern. 45 Prozent der Studierenden, die mit einer Promotion abschlossen, waren keine US-Staatsangehörigen.

Unter den einzelnen Staaten der USA verzeichnet Kalifornien die höchste Rate an technisch interessierten Studenten. Allerdings gab es auch hier zwischen 1990 und 1996 rund 1600 weniger High-Tech-Studienabschlüsse.

Landesweit ist die Arbeitslosenquote für technische Fachkräfte extrem gering. Im vergangenen Jahr hatten nur 1,6 Prozent der Ingenieure sowie 1,2 Prozent der Mathematiker und IT-Experten keinen Job.