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21.09.2001 - 

New Economy gewinnt an Substanz

Weniger Web-Pleiten als zunächst befürchtet

MÜNCHEN (CW) - Europas Internet-Firmen haben sich an die Regeln des Wirtschaftslebens wie Kostenkontrolle und Profitabilität angepasst - und waren erfolgreich. Die Zahl der Insolvenzen ist laut Pricewaterhouse-Coopers geringer als befürchtet.

"Mehr verkaufen, weniger ausgeben": Lange Zeit war diese Devise für Internet-Firmen nur schwer umzusetzen. Jetzt aber, so scheint es, hat zumindest die europäische Internet-Szene begriffen, dass es ohne Instrumentarien der Old Economy nicht geht. Strikte Kostenkontrolle sowie die Gewinnung neuer Kunden und deren möglichst langfristige Bindung ist nach einer Umfrage unter Führungskräften von 400 Dotcom-Firmen vorrangiges Geschäftsziel.

Bereits Mitte vergangenen Jahres hatten die Berater den gleichen Personenkreis zu den wichtigsten Herausforderungen in den Bereichen Unternehmensführung, Finanzierung und Geschäftsmodelle befragt. Die Ergebnisse der Nachfolgestudie werfen nun ein interessantes Licht auf die Entwicklung des europäischen Internet-Marktes binnen eines Jahres. Rund 90 Prozent der ursprünglich befragten Companies sind auch heute noch auf dem Markt - davon wiederum sind 95 Prozent deutsche Unternehmen. Damit gab es in den vergangenen Monaten in Europa in diesem Segment deutlich weniger Insolvenzen als erwartet.

Nach wie vor sind jedoch beispielsweise britische Internet-Firmen weniger gewinnorientiert. Nur 24 Prozent der Web-Companies auf der Insel gaben an, profitabel zu sein. Im Vergleich dazu erzielen 66 Prozent der deutschen sowie 61 Prozent der niederländischen Dotcoms Erträge.