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18.07.1997 - 

Kommentar

Wer braucht acht CPUs unter Windows NT?

Die Marketiers der PC-Server-Gilde haben ein lukrativ erscheinendes Geschäftsfeld ausgemacht. Mit Acht-Wege-Servern unter Windows NT, so das Versprechen, könnten Anwender demnächst auch unternehmenskritische Applikationen unter einer einheitlichen grafischen Oberfläche ablaufen lassen - und dies, dank Intels Standardkomponenten, zu wesentlich günstigeren Preisen als im Unix-Umfeld. Auch der Aufwand für das Clustern mehrerer PC-Server entfiele dann. Diese Argumentation greift allerdings zu kurz. Zum einen rechnen sich Acht-Prozessor-Systeme unter NT nur dann, wenn die zusätzliche Hardware auch zu einer entsprechenden Leistungssteigerung führt. Windows NT 4.0 kann dies nicht leisten, wie beispielsweise die Meta Group vorrechnet. Ob die schon einmal verschobene Version 5.0 im ersten Quartal 1998 (oder doch später?) die von Microsoft versprochene Skalierfähigkeit bringen wird, ist längst nicht nachgewiesen. Zum anderen kommt es beim Einsatz unternehmenskritischer Anwendungen nicht nur auf die Rechenleistung an, sondern vor allem auch auf einen unterbrechungsfreien Betrieb. In puncto Ausfallsicherheit ist jedoch das Clustern mehrerer PC-Server - beispielsweise zweier Vier-Prozessor-Rechner - dem All-in-one-Konzept deutlich überlegen.