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22.10.1999 - 

Kommentar

Wer einmal lügt ...

Wer auf Windows NT und Alpha-Systeme gesetzt hat, sitzt nach dem Compaq-Entschluß in der Klemme. Ähnlich könnte es bald auch anderen Kunden des texanischen Konzerns gehen. Die Versprechungen in puncto Zukunftssicherheit der Plattform aus dem Digital-Erbe unter anderen Betriebssystemen untermauert der Computerriese mit hohen Marktanteilen. Derartige Bekenntnisse helfen nach den Lehren aus den Ereignissen der letzten Wochen jedoch nur bedingt, die Gemüter zu beruhigen. Denn: Ertragszahlen sind relativ und ändern sich schnell - gerade in wenig glänzenden Zeiten.

Die Argumentation, die technisch unbestritten hochklassige Kombination aus Alpha und NT weise nur wenige Installationen auf und könne daher - am liebsten lautlos - in der Versenkung verschwinden, ist die eines Kistenschiebers und nicht die eines Unternehmens, das hochwertige Lösungen an anspruchsvolle Kunden liefert. Derartige Begründungen lassen sich für "Open VMS" und "Tru 64 Unix" womöglich ebenfalls schon bald finden. Eine Informationspolitik, die man eher als Vernebelungsstrategie bezeichnen kann, leistet ein weiteres, wenn sich der um Investitionsschutz bemühte IT-Verantwortliche um den Schlaf gebracht fühlt. Wer sichergehen will, schwenkt auf Intel-Rechner um und ärgert sich darüber, daß "Plattformbereinigung" anscheinend doch von "plattmachen" kommt.Jörg Schröper