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02.04.2007

"Wer sind wir denn, dass wir so etwas nötig hätten?"

Jürgen Schuler

Zum Offenen Brief "Das Wichtigste ist immer das Produkt" in der CP-Ausgabe 13/07, Seite 3, und dem Beitrag "Medion und der Fachhandel" auf Seite 10 der gleichen Ausgabe erreichte uns folgende Zuschrift:

Ich lese gerade ChannelPartner, und da natürlich zuerst den Offenen Brief an Sony-Geschäftsführer Gerdes. Wie wahr: "Das Beste, was die Industrie für ihre Vertriebspartner tun kann, sind gute Produkte." Aber leider ist das nur die halbe Wahrheit. Zu einem guten, verkaufbaren Produkt gehört auch eine gute, brauchbare Marge, die es dem Fachhändler ermöglicht, seine Miete, seine Heizkosten und die Gehälter seiner Mitarbeiter zu zahlen.

Aber dazu gehört natürlich auch der "gemeine Fachhändler" an sich. Er sollte mit einer gewissen Grundintelligenz und minimalen mathematischen Fähigkeiten ausgestattet sein. Dann erkennt er bestimmt, bei welcher Distribution er welches Produkt von welchem Hersteller kaufen und welches er bei der Industrie stehen lassen sollte.

Und jetzt schließt sich der Kreis: Medion! Ich persönlich werde mit Sicherheit nichts, aber auch gar nichts von Medion kaufen. Und in meiner Firma wird nichts, aber auch gar nichts bestellt, das auch nur entfernt mit Medion zu tun haben könnte! Wer sind wir denn, dass wir so etwas nötig hätten?

Ich habe gelesen: Medion soll es nicht so gut gehen. Vielleicht schicke ich denen ein Päckchen "Baldrian-Tropfen". Sicher, die schmecken zunächst nicht so süß, wie es die Zusammenarbeit mit Aldi und Co. war. Aber es trägt wahrscheinlich zur Beruhigung der Medion-Verantwortlichen bei, wenn die erst mal merken, dass sich die germanische Fachhändlerschaft nicht mehr verarschen lässt. Schließlich sind wir ja nicht alle blöd.

Jürgen Schuler, Geschäftsführer SiCom AG (www.sicom-ag.de), Großostheim