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24.10.1975

"Wer zwei Jahre stehenbleibt, ist weg vom Fenster"

-Die bei der SKF durch den EDV-Einsatz erreichten Ergebnisse sprechen für sich. Die erzielten Einsparungen sind jedoch so hoch, daß die Vermutung nahe liegt, vorher sei vieles im Argen gewesen!

Nein, ich kann das nicht so sehen. Ich glaube eher, daß die Situation, die wir hatten, bevor die neuen EDV-Projekte durchgezogen wurden, durchaus normal war und eben durch Nachdenken, Initiative und Handeln verbessert worden ist.

-Demnach müßte sich die Geschäftsführung an Erfolge auf diesem Gebiet, also an Einsparungen gewöhnt haben. Sehen Sie für die Zukunft die, Gefahr, unter Erfolgszwang zu stehen, unter einem "Muß, Kosten zu sparen?

Erfolg wird ganz klar auch in der Zukunft erwartet. Aber ihn für sich zu "pachten" wird noch schwieriger werden, als es in der Vergangenheit war.

- Bei allen Bestrebungen mit der vorhandenen Kapazität wirtschaftlich umzugehen, haben Sie nicht doch manchmal den Wunsch nach mehr Hardware, nach großzügigerer Ausstattung?

Natürlich, das macht die Arbeit leichter. Aber übergeordneter Gesichtspunkt ist, daß aus der Hardware, die ja 40 Prozent unseres Budgets ausmacht, möglichst viel herausgeholt werden muß.

- Was macht einen guten EDV-Leiter aus?

Heute wird vielfach der reine Manager, der Kaufmann, an der Spitze der EDV-Abteilugung gefordert. Der reine Manager muß scheitern. Der EDV-Leiter sollte neben profundem EDV-Wissen auch Gespür haben, dem dann die sogenannten Managereigenschaften gleichrangig zur Seite stehen. Er sollte unter anderem an planerisches und systematisches Arbeite gewohnt sein und intensiv mit de Benutzern der Datenverarbeitung im eigenen Hause und mit seine Mitarbeitern kooperieren. Schließlich sollte er auch wissen, daß verabredete Leistungen zu den geplanten Terminen mit der geplanten Qualität und den geplanten Kosten erbracht werden müssen.

- Wie denken Sie über die Weiterbildung?

Wer zwei Jahre stehenbleibt, ist weg vom Fenster. Es ist doch so, daß sich die Anforderungen an die Datenverarbeitung im Hause ständig wandeln und meist eine noch qualifiziertere Leistung erforderlich machen.

- Wie kam es zu der Bewerbung in diesem Wettbewerb der Computerwoche?

Als wir, also auch ich, in der Computerwoche von diesem Wettbewerb lasen, haben wir gesagt, eigentlich sollte sich die SKF daran beteiligen. Dieses Gespräch ging ohne eine verbindliche Absprache oder so etwas aus. Die Initiative, die Unterlagen einzusenden, wurde dann von meinen Mitarbeitern Herrn Erhard und Herrn Dammers er ergriffen.