Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

20.07.2001 - 

Deutschland will "beste Köpfe aus aller Welt"

Werbekampagne soll ausländische Studierende anlocken

BERLIN (CW) - "International Careers made in Germany" lautet der Slogan von Bildungsministerin Edelgard Bulmahn, mit dem sie mehr ausländischen Studenten ein Studium in Deutschland schmackhaft machen möchte.

Für die Kampagne hat die Ministerin aus den UMTS-Zinsersparnissen insgesamt 35 Millionen Mark lockergemacht. Zusammen mit der Bund-Länder-Kommission (BLK) möchte sie in den nächsten drei Jahren den Bildungsstandort international vermarkten und attraktiver präsentieren.

"Deutschland muss für die besten Köpfe aus aller Welt attraktiver werden. Nur so können wir unseren Platz im internationalen Innovationswettbewerb erhalten und ausbauen", sagte Bulmahn bei der Auftaktveranstaltung der "Konzertierten Aktion für den Bildungs- und Forschungsstandort Deutschland" in Berlin. Zum Forschen, Studieren und zur beruflichen Weiterbildung sollen junge Leute aus aller Welt zukünftig verstärkt in die Bundesrepublik kommen. Bisher studieren nur bescheidene sieben Prozent an deutschen Hochschulen. In einigen Jahren sollen es mindestens zehn Prozent sein. Für bessere Betreuungsprogramme und Hilfestellung bei der Wohnungssuche erhält der DAAD (Deutsche Akademische Austauschdienst) statt bisher acht Million Mark in Zukunft elf Millionen.

Ab kommenden September läuft die Werbe- und Informationskampagne mit den Länderschwerpunkten in Mexiko, Indien, Indonesien, China, Russland und der Türkei an. Das bestehende Aufenthalts- und Arbeitsrecht erschwert allerdings den Absolventen das Bleiben, denn mit dem Diplom erhalten die Studierenden meistens die Aufforderung, das Land zu verlassen. Der Erfolg der Kampagne hängt auch davon ab, ob sich das Arbeits- und Sozialministerium zu einer schnellen und unkomplizierten Lösung bereit findet.