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Werkzeugsammlung verwaltet vernetzte Clients


20.03.1998 - 

Werkzeugsammlung verwaltet vernetzte Clients Novell bindet die NDS verstärkt in Management-Tools ein

Nun steigt auch Novell in die Debatte um die Total Cost of Ownership (TCO) ein.In Anlehnung an Microsofts Initiative "Zero Administration Windows" haben die Netzwerker die vorgestellte Produktsammlung zur Client-Verwaltung "Zero Effort Networks" (ZEN) getauft.Zenworks ist kein neues Produkt, sondern bündelt die drei Bestandteile "Novell Application Launcher", "Workstation Manager" sowie "Nebo" und nutzt dabei das "Zero Administration Kit" (ZAK) von Microsoft.

Gemeinsam zielen die Komponenten darauf ab, vernetzte Clients unabhängig von deren Standort mit Applikationen zu versorgen, sie zu verwalten und die Unterstützung bei Anwenderproblemen zu organisieren.In diesem Umfeld übernimmt der Novell Application Launcher die Softwaredistribution.Derzeit liegt das Werkzeug in der Version 2.01 vor.Bis zur Auslieferung von Zenworks, Anfang Mai, soll auch der Novell Application Launcher in der überarbeiteten Version 2.5 herauskommen.

Das Verteilungs-Tool macht sich die NDS zunutze, indem es etwa Anwender mit wechselndem Arbeitsplatz nach dem Einloggen die gewohnten Arbeitsumgebungen präsentiert.Werden Applikationen über das Netz geladen, sucht das Novell-Produkt den nächsten verfügbaren Server mit der entsprechenden Software.

Zur Softwaredistribution erstellt die Zenworks-Komponente Snapshots, also digitale Zustandsbilder eines Beispiel-PCs und dessen Konfigurationsdateien, und zwar vor und nach der Installation einer Anwendung.Nur die Differenz zwischen beiden Bildern wird den Ziel-Clients übermittelt.

Die zweite Zenworks-Komponente ist der Workstation Manager 1.10.Er macht sich die Microsoft-Technik der System-Policies zunutze, die das Aussehen und die Konfiguration der 32-Bit-Workstations beschreiben.Novells Workstation Manager verlagert diese Definitionen in die verteilte NDS-Datenbank, so daß der Administrator jederzeit und überall Zugriff auf die Dateien hat.Dieser Mechanismus unterstützt den IT-Verantwortlichen unter anderem bei der Inventarisierung der unternehmensweiten Hardware.Schließlich integriert Zenworks auch noch ein neues Produkt."Nebo" ist eine Helpdesk-Lösung, die die Fernwartung erlaubt, den Supportmitarbeiter schnell zum PC des betroffenen Users führt und lokal einige Eckdaten des PCs für den Anwender vorhält, die er bei Problemen dem Helpdesk-Experten telefonisch mitteilen kann.Nebo enthält zudem ein Trouble-Ticket-System.

Zenworks ist für alle Windows-Plattformen geeignet und benötigt für die Verbindung zu den NDS einen lokalen Novell-Client.Das Starter-Kit ist für NDS-Kunden kostenfrei, die Vollversion schlägt mit zirka 39 Dollar pro Client zu Buche.Eine deutsche Ausführung will Novell rund zwei Monate nach Erscheinen der US-Version fertigstellen.

Die Funktionen von Zenworks und dem Verwaltungswerkzeug "Managewise" überschneiden sich in Teilen, denn auch letztgenanntes enthält Merkmale für das Client-Management.Langfristig plant Novell daher, Zenworks in Managewise zu integrieren.Letztlich zielen die Netzwerker aus Provo jedoch darauf ab, alle hauseigenen Verwaltungslösungen unter einer Konsole zu vereinen.Das Entwicklungsprojekt läuft derzeit unter dem Codenamen "Houston" und soll voraussichtlich den Produktnamen "Console 1" bekommen.Diese Plattform führt dann Zenworks, Managewise und "NW Admin" unter einer einheitlichen Benutzeroberfläche zusammen.Console 1 wird auf einer Java-Schnittstelle basieren, in die Dritthersteller ihre Werkzeuge einklinken können.