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Computer in der Galerie:


25.07.1980 - 

Wertschriften-Verwaltung mal anders

BASEL (sg) - Das Geschäft mit historischen Wertpapieren, so wie es zum Beispiel die Basler Galerie Sevogel seit geraumer Zeit mit Erfolg betreibt, ist beinahe ebenso neu wie originell. Und der von der Galerie für dieses Geschäft eingesetzte, auf dem Occasionsmarkt erworbene MAI-Computer, paßt sicher nicht ganz unerwartet ebenso gut in diese Welt voll von verblichenem Glanz und Gloria.

Überhaupt dürften sich wohl bislang nur sehr wenige Spezial-Galerien die Vorzüge der EDV für ihre Tätigkeit zunutze gemacht haben. Wobei es zu beachten gilt, daß gerade der Handel mit historischen Wertpapieren ein Mengenproblem darstellt und sich allein von daher gesehen vortrefflich für eine EDV-Applikation eignet.

Die Galerie Sevogel hat allen über 150 000 alter Titel, die bei ihr nach den diversen Kriterien wie Motiv, Jahrgang, Wert- und Qualitätsklassen etc. auf dem Computer verzeichnet stehen. Dazu kommen die Daten von bislang über 4000 Kunden aus diversen Ländern; diese Zahl nimmt beständig zu, denn die Galerie macht ihr Geschäft mit den zolltechnisch als wertlos betrachteten Papieren mit Sammlern in aller Welt. Auch vom Kunden weiß man anhand der im Computer gespeicherten Daten genau, was er sucht respektive was er bereits erworben hat.

Mit dieser Einrichtung verfügt die Wertpapier-Galerie über ein Werkzeug, daß ihr jederzeit eine Disposition über ihre Bestände und Kunden erlaubt. In diesem sich rasch entwickelndem Geschäft, in dem Erwartungen auf ertragreiche Kapitalanlagen nicht von der Hand gewiesen werden können, hat der Computer dem findigen Galeristen schon jetzt zu einem entscheidenden Informationsvorsprung verholfen.