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07.12.2004

Wettbewerber setzen der Telekom mit DSL weiter zu

IP-Technik verändert das Festnetz.

Die Wettbewerber der Deutschen Telekom blicken optimistisch ins nächste Jahr. Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM), rechnet 2005 mit einem stärkeren Wachstum als dieses Jahr. Für heuer bezifferte er den Umsatz der Telekom-Konkurrenten auf 28,9 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 3,3 Prozent. Mit 18,9 Milliarden Euro setzten dabei die Mobilfunkanbieter den Löwenanteil um.

Laut Grützner wird sich in den kommenden Jahren vor allem das Festnetz grundlegend verändern. Ursache dafür sei die Umstellung der Sprachkommunikation auf das Internet Protocol (IP). Durch die Einführung der IP-Technik würden neue Dienste in der Sprach- und Datenkommunikation möglich. Voraussetzung für die Nutzung von Voice-over-IP-Services sei jedoch ein DSL-Anschluss. Der VATM erwartet für die breitbandigen Kundenzugänge im kommenden Jahr eine Fortsetzung der starken Nachfrage und einen weiter verschärften Wettbewerb.

Aufgrund aggressiver Preisstrategien ist es laut Grützner bereits 2004 zu Marktanteilsverschiebungen zwischen T-Online und den Wettbewerbern gekommen. Durch die in der zweiten Jahreshälfte begonnene Vermarktung von Resale-DSL-Anschlüssen hätten die Internet-Service-Provider und TK-Anbieter erstmals mehr Spielraum bei der Tarifgestaltung erhalten. Allerdings sei ein Durchbruch im Breitbandmarkt noch weit entfernt, weil aufgrund des geringen Wertschöpfungsanteils bei Resale nur ein kleiner Anteil der Umsätze bei den alternativen Anbietern verbleibe. (pg)