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Wettgemeinschaft

10.07.1981

Trauerwein muß fünfzig Mark berappen, weil der amerikanische Tennis-Rüpel John McEnroe das Herreneinzel in Wimbledon gewonnen hat S.T. hatte auf einen Sieg des Racket-Roboters Björn Borg getippt und um besagten halben Hunderter mit seinem Vertriebsbeauftragten gewettet.

Nun anzunehmen, Sebastian sei ein Sportfan und Frank-Elstner-Anhänger, wäre freilich grundfalsch.

Die Wetterei gehört ganz einfach zu einem Geschäftsritual, das sich S. T. und sein VB im jahrelangen Umgang miteinander angewöhnt haben.

Der Computer-Verkaufsvertreter gehört nämlich noch zu den Klassikern dieses Genres, die das dezente Anmachen durch dynamisches Verkäufertraining in der Gruppe gelernt haben. Oberstes Gebot der Akquisiteure: ein guter Zuhörer sein, auf den Kunden eingehen, mit ihm über seine Hobbys reden.

Aus der Kartei seines Vorgängers muß der ehrgeizige VB fälschlicherweise entnommen haben, Trauerwein sei sportbegeistert. Jede Widerrede wäre zwecklos. Also spielt S. T. die Komödie mit, um den guten Mann nicht unnötig zu verunsichern.

Besser informiert ist der DV-Außendienstler über Sebastians Leibgericht, Spaghetti programmabile mit Goto.

Eines weiß er allerdings nicht: wann sein Laden S.T. die neue Maschine liefern kann.

MfG.

Information Resources Manager