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27.07.2001 - 

Durchsatz und Layer-3-Funktionalität markieren Unterschiede

Wettrennen unter Switch-Herstellern

MÜNCHEN (CW) - Für jeden Anwendungszweck gibt es spezielle Switches. Wo der eine der Anbindung von Arbeitsgruppen an das Backbone dient, zeichnet sich ein zweiter durch geringen Platzbedarf aus oder eignet sich für Carrier. Besonders im Highend-Bereich kommen derzeit neue Angebote auf den Markt.

Allied Telesyn International hat den Layer-3-Switch "Rapier 48" vorgestellt. Mit 48 Ports vom Typ 10/100BaseTX und zwei optionalen Gigabit-Ethernet-Uplink-Slots kommt die Lösung für Desktop-, Workgroup- und Backbone-Connectivity in Frage. Sie unterstützt Layer-2-Switching mit einer Backplane-Kapazität von 18 Gbit/s und Layer-3-Routing mit 10,1 Millionen Paketen pro Sekunde. Ein 200-Megahertz-Risc-Prozessor führt die Basisfunktionen aus, das Switch-Management, Routing und die Sicherheitssoftware. Alle Rapier-Switches sind in der Lage, Gigabit-Ethernet-Uplink-Module aufzunehmen. Ein spezieller Einführungspreis von knapp 10000 Mark gilt bis Ende August.

In derselben Liga wie der Rapier 48 spielt auch der "Fast Iron 4802" von Foundry Networks. Der stapelbare Layer-2/3-Switch besitzt ebenfalls 48 10/100-Ports und darüber hinaus zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse. Die Switching-Kapazität beträgt insgesamt 34 Gbit/s, der Durchsatz 10,1 Millionen Pakete pro Sekunde. Das Gerät ist mit allen Switching-Funktionen für Layer 2 und den grundlegenden Features für Layer 3 ausgestattet und lässt sich auf die volle Layer-3-Funktionalität nachrüsten. Als Alleinstellungsmerkmal nennt der Hersteller die "Jetcore"-Asic-Architektur von Foundry, die eine fein abgestufte Bereitstellung von Bandbreite ermöglicht. Darüber hinaus besteht dem Hersteller zufolge eine Besonderheit des Switches in seinem geringen Platzbedarf. Die internationalen Listenpreise beginnen laut Anbieter bei rund 16200 Mark.

Speziell Carrier adressiert Cosine Communications, das seine Service-Processing-Switches um den skalierbaren "IPSX 9500" erweitert hat. Diese 26-Port-Lösung der Carrier-Klasse basiert auf dem "Sharc Service Generator" (Sharc = Scalable Highrate Architecture for Routing and Computing). Sie vereint Switching, Routing sowie Computing-Ressourcen mit dem offenen Betriebssystem "IP Network Operating System" (Ipnos). IPSX 9500 bietet laut Hersteller eine weite Palette an Schnittstellen einschließlich Multi-Gigabit-Ethernet sowie Sonet-Raten bis OC-48. Die andere Zielgruppe schlägt sich auch im Preis nieder: Der Cosine IPSX 9500 mit Sharc Service Generator ist ab September zu einem Einstiegspreis von 338000 Mark verfügbar.

In einer anderen Gewichtsklasse tummeln sich der Netzspezialist SMC, der seine Switches der EZ-Produktreihe durch einen modularen Glasfaser-Uplink ergänzt hat, und LG Electronics. Die "EZ 10/100 Desktop Switches" verfügen je nach Modell wahlweise über sieben oder 16 Ports. Sie lassen sich einsetzen, um einzelne Arbeitsgruppen mit einem Glasfaser-Backbone zu verbinden oder Netzverbindungen zwischen Gebäuden aufzubauen. Insgesamt ist über sieben Ports eine Gesamtbandbreite von 1,6 Gbit/s verfügbar, mit der 16-Port-Version sind es 3,2 Gbit/s. Der "SMC-EZ108FTD" kostet knapp 380 Mark, die Variante mit 16 Anschlüssen 700 Mark.

LG Electronics stellt mit dem "LS5316s" einen verwaltbaren Switch zum Preis von rund 3500 Mark vor. Das Gerät wird mit 16 10/100-Mbit/s-Ports ausgeliefert und ist maximal auf 32 Anschlüsse erweiterbar.