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18.05.2016 - 

Verbraucherschutz

WhatsApp muss seine AGB übersetzen

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat einen Erfolg im Kampf gegen WhatsApp erreicht. Das Berliner Kammergericht hat den Messenger-Dienst dazu verpflichtet, seine allgemeinen Geschäftsbedingungen für die deutschen Kunden zu übersetzen. Unterdessen bekommt WhatsApp eine neue Funktion für Android.
Foto: WhatsApp

Der beliebte Messenger WhatsApp verweist gerne auf seine allgemeinen Geschäftsbedingungen, wenn es Fragen zu konkreten Rechtsproblemen gibt. Die Schwierigkeit für vielen Menschen dabei ist: Es gibt die WhatsApp-AGB nur auf Englisch. Das bemängeln Verbraucherschützer schon seit Jahren, die Bundeszentrale VZBV hat letzten Endes gegen WhatsApp geklagt - und Recht bekommen. Wie das Berliner Kammergericht entschied, darf WhatsApp nicht mehr auf seine englischen AGB verweisen. Die Konsequenz ist klar, Übersetzungen müssen her.

"AGB von Unternehmen sind ohnehin oft lang und für Verbraucher schwer verständlich. Dass die Millionen deutschen Nutzer von WhatsApp diese nicht auch noch einer fremden Sprache hinnehmen müssen, ist auch ein wichtiges Signal an andere international handelnde Unternehmen", sagt Klaus Müller, Vorstand des VZBV. Dieser Auffassung schloss sich das Gericht an. Es sei den Nutzern nicht zuzumuten, juristisches und kommerzielles Englisch gut genug zu verstehen. Solange die Bedingungen nicht ins Deutsche übersetzt sind, seien sämtliche Klauseln intransparent und damit unwirksam. Wird das Urteil rechtskräftig, muss WhatsApp die Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweise in deutscher Fassung bereitstellen.

WhatsApp macht Skype Konkurrenz

Die Android-Nutzer unter den WhatsApp-Anhängern dürfen sich unterdessen über eine neue Funktion freuen. In der Beta-Version der Android-App sind nun neben Sprachtelefonaten auch Videoanrufe möglich. Erreichbar ist das neue Feature über das Hörer-Icon, der Nutzer kann dann auswählen, welche Art von Anruf getätigt werden soll. Wann die Videotelefonate bei WhatsApp in der regulären Version der App Einzug halten, ist noch nicht bekannt.

Im Video: Whatsapp auf PC und Mac - das kann die Desktop-App

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