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08.05.2015 - 

Bitkom-Studie

WhatsApp & Co. schicken SMS tiefer auf Talfahrt

Die SMS stirbt langsam aber sicher aus. Das zweite Jahr in Folge muss die einst so beliebte 160-Zeichen-Kurznachricht einen starken Rückgang verzeichnen, seit 2013 hat sich die Anzahl versendeter SMS in Deutschland fast halbiert. Grund dafür ist die Popularität von Instant Messengern wie WhatsApp.
Messenger-Dienste wie WhatsApp, Line oder Viber verdrängen die klassischen SMS.
Messenger-Dienste wie WhatsApp, Line oder Viber verdrängen die klassischen SMS.
Foto: WhatsApp

Die immer noch wachsende Verbreitung von internetfähigen Smartphones fordert Opfer: Im Jahr 2014 wurden in Deutschland nicht nur deutlich weniger SMS versendet als in den zwei Jahren zuvor, sondern sogar weniger als noch 2007. Das berichtet der Branchenverband Bitkom in einer aktuellen Studie. Erreichte die SMS im Jahr 2012 mit 59,8 Milliarden versendeten Mitteilungen ihren Höhepunkt in Deutschland, wurden im Jahr 2013 nur noch 37,9 Milliarden, im vergangenen Jahr sogar nur noch 22,5 Milliarden SMS verschickt. Die Zahl der versandten SMS hat sich damit binnen drei Jahren mehr als halbiert.

Die Schuldigen dafür sind schnell gefunden: Messenger-Dienste, wie sie auf den Smartphones immer beliebter werden. Statt eines Einmalpreises für eine auf 160 Zeichen begrenzte Kurznachricht werden die Kosten für Chats über einen Messenger auf das Datenvolumen angerechnet, außerdem erlauben WhatsApp & Co. den bequemen Versand von Fotos und Videos. "Die Messenger-Dienste werden die SMS auch mittelfristig nicht vollkommen verdrängen", sagt Dr. Bernhard Rohleder von Bitkom, "aber sie haben den Markt für mobile Kurznachrichten grundlegend verändert."

Um 41 Prozent ging die Zahl der versendeten SMS in Deutschland 2014 zurück.
Um 41 Prozent ging die Zahl der versendeten SMS in Deutschland 2014 zurück.
Foto: Bitkom

35 Prozent der Smartphone-Nutzer verschicken nach eine Bitkom-Umfrage ausschließlich SMS, 16 Prozent ausschließlich Nachrichten über Messenger und 20 Prozent nutzen beide Dienste.

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