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18.06.1999 - 

Spotlights

Who the F... is Linux?

Unter der sonst vielleicht sauberen Hülle von Betriebssystemen lauern allerlei schmutzige Phantasien oder zumindest Wörter - so entdeckt bei dem enorm populären Open-Source-Unix Linux. Dessen Erfinder Linus Torvalds hält von Political Correctness anscheinend nicht viel und verwendete gleich an mehreren Stellen im Sourcecode von Linux das "f-Wort" ("fuck", im englischsprachigen Raum weit weniger vulgär als hierzulande).

Ein Programmierer war beim Durchforsten des Quellcodes darauf gestoßen. Viele der freien Programmierer, die ihr Scherflein zu Linux beitragen, hatten anscheinend ihrer Frustration in im Programmcode eingefügten Kommentaren des öfteren freien Lauf gelassen oder wollten anderen damit auf bestimmte "F"unktionen der Programme hinweisen.

Im Internet jedenfalls wird dieser Fund derzeit heiß diskutiert, so daß Torvalds sich persönlich zu diesem heiklen Thema zu Wort meldete. Er habe mit diesen Kommentaren kein Problem und spricht sich gegen eine Bereinigung der Quellen aus: "Political Correctness ist eine viel schlimmere Krankheit als Fluchen", erklärte Torvalds, der inzwischen offiziell sein Geld bei der sagenumwobenen Startup-Company Transmeta verdient. "Wer glaubt, daß Leute nicht fluchen, lebt entweder im Kloster oder hat sein Lebtag nur Golf gespielt."