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29.05.1987 - 

Österreicher wollen nun auch den EDV-Führerschein einführen:

Wibis schult auf Computerschein A

WIEN (CWÖ) - Häufig wird der Computer mit dem Automobil verglichen. Ein oberösterreichisches EDV-Lehrinstitut will nun dafür sorgen, daß man auch für ihn einen Führerschein - den "Computerschein A" - erwerben kann.

Das "Wibis Lehrinstitut für permanente Aus- und Weiterbildung" in Gmunden geht von Erfahrungen aus der Bundesrepublik Deutschland aus. Vor allem Bundeswehr und Arbeitsämter, so heißt es bei Wibis, förderten in Deutschland die EDV-Ausbildung mit einem "Computerschein" als Abschluß. In Anlehnung an diesen bundesdeutschen Befähigungsnachweis wolle man deshalb im September 1987 auch in Österreich mit solchen Kursen beginnen.

Der Rahmenlehrplan des Computerscheins A ist in vier Einheiten aufgeteilt:

1. Allgemeiner Einstieg in die Datenverarbeitung mit Textverarbeitung;

2. Auswerten von Datenbeständen mit Hilfe eines Datenbanksystems;

3. Tabellenkalkulation;

4. Praktikum mit Standard-Software.

Nach Abschluß eines jeden Unterrichtsteils erfolgt eine schriftliche Prüfung. Somit wird am Ende des Kurses nicht nur eine Besuchsbestätigung ausgestellt; möglich ist auch eine dedizierte Bewertung des Kurserfolges. Um die Teilnehmer durch solche "schulischen" Methoden jedoch nicht zu verschrecken, hat laut Wibis jeder "Schüler" das Recht, bei nicht bestandener Prüfung den gesamten Kurs ohne zusätzliche Kosten zu wiederholen.

Das Lehrinstitut Wibis besteht seit nunmehr zwei Jahren. Die beiden Geschäftsführer, August Pohl und Helmut Schöfbänker, wollten damals vor allem eine EDV-Schule schaffen, die zum Schüler geht. Die Preise liegen zwischen 3500 und knapp 8000 Schilling.

Informationen: Wibis, Bahnhofstraße 49, A-4810 Gmunden, Telefon 0043-7612/2048.