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26.03.1993 - 

Das Argument einfacher Portierbarkeit schafft einen Industriestandard

Wichtige Anbieter bevorzugen dasselbe Grafiksoftware-Tool

Fuenf Unternehmen aus den Top Ten der CAD/CAM-Branche haben sich seit 1990 dafuer entschieden, auf Hoops basierende Produkte auf den Markt zu bringen: Computervision, Cadam, Autodesk, Autotrol und Applicon (die ehemalige CAD/CAM-Division von Schlumberger).

In Europa haben folgende Firmen bisher Software gleichen Hintergrunds auf dem Markt beziehungsweise Plaene dafuer: Rasna im Bereich finiter Elemente, IMSL mit Statistiksoftware, Straessle und Nestler mit 3D-CAD/CAM, CAD-Centre mit "GNC", mbp UNC mit "Solid- CAM" sowie die Bausoftwarefirmen MP Programme und Soft-tech fuer "ACAD".

Bei Hoops handelt es sich um eine 3D- und 2D-Grafikbibliothek mit einem objektorientierten Application Programming Interface (API). Ihr Anwendungsbereich liegt insbesondere in der Entwicklung interaktiver Grafiksoftware, die leicht auf verschiedene Hardware- Umgebungen portierbar sein soll. Nach Angaben des Anbieters ist der Sourcecode von Hoops-Programmen auf den verschiedenen Plattformen identisch. Tech-Soft garantiert in einer Pressemitteilung die 100prozentige Quellcode-Kompatibilitaet und identisches Verhalten auf HP 900/300, /400 und /700, auf DEC- Rechnern unter VMS und Ultrix, auf der IBM-RS/6000, auf Workstations von Sun, Silicon Graphics und Sony sowie auf Macintosh und 386/486er PCs unter Extended DOS, Windows 3.1, OS/2 und Windows NT.

Verschiedene Rendering-Techniken

Das Tool integriert eine hierarchische grafische Datenbank, die 2D- und 3D-Geometriedaten wie Linien, Polygone und Koerper sowie Darstellungsattribute wie Farben, Lichtquellen und Kameraposition enthaelt. Das System unterstuetzt Vektoren und Rastergrafik mit unterschiedlichen Rendering-Verfahren. Ueber Rendering-Techniken wie Wireframe, Solid, Flat-, Phong- und Gouraud-Shading hinaus erlaubt das Zusatzmodul "Advanced Interactive Rendering" (AIR) auch Radiosity und Ray Tracing fuer fotorealistische Darstellungen.

Das Entwicklungswerkzeug bietet trotz der Portabilitaet nach Herstellerangaben "near native performance", da ein "Structured Device Interface" automatisch die Intelligenz verschiedener Grafikkarten nutzt. Ohne eine Zeile des Sourcecodes aendern zu muessen, soll ein Grafikprogramm mit einem Turbo-VRX-Beschleuniger von HP ebenso laufen wie mit einer VGA-PC-Karte.

Hoops unterstuetzt Industriestandards wie PEX, X-Window, OSF/Motif, HPGL, Postscript, CGM, Tiga, MS-Windows, Presentation Manager, DEC-Windows, Sun View und Open Windows. Es bietet Schnittstellen zu Grafikbibliotheken wie XGL von Sun, HP-Starbase, Silicon Graphics-GL, X-Lib und PEX-Lib. Dank der Hardware- Unabhaengigkeit laesst sich Hoops nach Angaben von Tech-Soft "ohne die Probleme ueberholter Standards wie GKS und Phigs" anwenden.