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Nur gute Konzepte schaffen Unsicherheit aus der Welt


29.05.1992 - 

Wie Anwender auf die Misere der IT-Hersteller reagieren

Selten war die internationale DV-Szene so verunsichert wie heute. Sinkende Umsätze, rote Zahlen und eine oft wenig eindeutige Strategie der IT-Produzenten führen bei Anwendern zu großer Unruhe. Fühlten sie sich bis vor ein paar Jahren noch gut beraten, wenn sie das umsetzten, was ihnen die Hersteller rieten, wird ihnen allmählich bewußt, daß sie diesen Ratschlägen nicht mehr unbedingt trauen können. Aber sie befinden sich in der Zwickmühle: Proprietäre Altlasten bei Hard- und Software verhindern den Aufbruch ins vielzitierte Zeitalter der "offenen Systeme" dem Attribute wie Unabhängigkeit von Herstellern, Standards im Softwarebereich und die Offenheit der Schnittstellen zugeordnet werden. Die CW fragte einige DV-Leiter, wie sie sich in diesen unsicheren Zeiten verhalten.

Rolf Kalthoff, DV-Verantwortlicher der Friedrich Wiegand Söhne GmbH, kann, selbst wenn er wollte, von seiner Hardware nicht weg: "Im Moment spielt die finanzielle Gesundheit oder die strategische Ausrichtung eines Hardwareherstellers in unserer Einkaufspolitik keine Rolle, weil wir eine maschinengebundene Branchensoftware einsetzen." Das speziell für die Lackindustrie entwickelte Paket "Dimalag" läuft auf MDT-Rechnern von Digital Kienzle. Doch die 22 Mitglieder des Interessenverbandes der Dimalag-Anwender planen ein Re-Design ihrer Software und setzen dabei auf Unix. "Wir werden von Digital-Kienzle tatkräftig unterstützt", freut sich der DV-Leiter des Lack- und Farbenherstellers. Er weiß aber auch, daß die zur Verfügung gestellten Entwicklungs-Tools und die weitere Ausrichtung auf die Kienzle-Rechnerplattform "die Offenheit der Software einschränken".

Die Nutzungspotentiale von Standards nutzen

Die Abhängigkeit von einem Hersteller stört Kalthoff zwar, dennoch fühlt er seine Hände gebunden: "Wir hoffen auf den positiven Einfluß durch den starken Partner DEC, aber wir können Digital-Kienzle nicht durch einen anderen Hersteller ersetzen, es sei denn, wir implementieren eine andere Software, und das geht erst recht nicht."

Bei Pfeifer & Langen hat man sich entschlossen, die zentrale und proprietäre BS2000-Welt zugunsten eines verteilten Datenverarbeitungssystems unter Nutzung einer Client-Server-Architektur zu verlassen. Karl Irlenhäuser, DV-Leiter des Kölner Zuckerfabrikanten, stellt zwei Gründe dafür heraus: "Wir wollen die Nutzungspotentiale offener Standards im Hardware-, Software und Kommunikationsbereich nutzen und mit verteilter Datenverarbeitung dezentrale und spartenorientierte Unternehmensfunktionen wirkungsvoller unterstützen." Obwohl man mit Siemens in der Vergangenheit ein partnerschaftliches Verhältnis pflegte und zu den zufriedenen BS2000-Kunden rechnete, strebe man nun einen zügigen Umstieg in eine Unix- und PC-basierte Zukunft an. "Unser Computer wird das Netz sein."

Die Entscheidung für die Hardwareplattform steht bevor. SNI wird allerdings nicht mehr der Hauslieferant des Zuckerfabrikanten sein. "Die Intel-basierten Unix-Systeme von SNI sind technologisch nicht auf dem modernsten Stand. In diesem Bereich haben sie den Anschluß verpaßt. Auch ist das generelle Unix-Commitment von SNI - bedingt durch die Schnittmengenprobleme zur Cash-cow BS2000 - nicht nachhaltig überzeugend." Die Zukunft des Herstellers sieht der DV-Leiter bei Pfeifer & Langen keineswegs rosig. Eher hält er mittelfristig eine - nicht ganz freiwillige - strategische Allianz von SNI mit einem "Global vendor" für wahrscheinlich. Für ihn ist aber die Zuverlässigkeit und Sicherheit des zu suchenden Unix-Partners ebenso wichtig wie dessen Glaubwürdikeit und Kompetenz im Unix-Geschäft. Trotz der angestrebten Unix-Partnerschaft mit einem Hersteller, der über ein großes Spektrum leistungsfähiger Client-Server-Komponenten verfügt, soll der eine oder andere "gezielte Seitensprung" in einem offenen System nicht ausgeschlossen sein.

AS/400-Anwender machen sich wenig Gedanken

Neben der erhofften größeren Unabhängigkeit von Systemlieferanten will man durch die Anpassung der DV-Landschaft an die strukturellen Gegebenheiten, durch deutliche Spartenorientierung und Benutzernähe ein Leistungsplus und eine gegenüber heute spürbare Akzeptanzverbesserung erzielen.

Anwender der AS/400 machen sich offenbar weniger Gedanken um das Marktgeschehen, die Strategien der Hersteller und deren finanzielle Misere. Der DV-Leiter eines mittelständischen Unternehmens in Süddeutschland erklärt, warum: "Uns berührt das nicht direkt, weil wir in der IBM-Welt leben und keine Ambitionen haben auszusteigen. Wir haben uns 1984 mit einer /38 auf diese Linie festgelegt und sind später auf die AS/400 umgestiegen. Deshalb ist für uns der Weg klar vorgezeichnet, ein Ausweichen ist eigentlich nicht mehr möglich."

Umstieg auf offenes System birgt zuviel Unsicherheit

Die Treue zum Hersteller belegt auch die Tatsache, daß das Unternehmen gleich zwei der proprietären Midrange-Systeme einsetzt: eine C20 für die Office-Umgebung und eine erst kürzlich installierte E50. Das Gefühl der Geborgenheit, das die IBM auch diesem Anwender - der leider nicht namentlich genannt werden will - vermittelt hat, wird allerdings durch den Mangel an Drittanbietern im Peripheriebereich etwas getrübt. Auch die Preispolitik der IBM in puncto Softwarelizenzen stört unseren anonymen User: "Bis jetzt sind wir trotz der prozessorabhängigen Lizenzgebühren günstig weggekommen, weil wir das OS noch in der Version zwei einsetzen. Wenn aber die Version drei mit neuen Features kommt, dann müssen wir mehr berappen." Das einzige heterogene Element in besagtem Unternehmen stellen PCs verschiedener Provenienz dar, die über "PC-Support" an den zentralen Rechner angebunden sind.

Einem anderen ebenfalls das Licht der Öffentlichkeit scheuenden AS/400-Anwender ist die Abhängigkeit zwar wohl bewußt, aber er hält Herstellerunabhängigkeit für unrealistisch: "Egal, für welchen Produzenten wir uns entscheiden, wir befinden uns immer in totaler Abhängigkeit, und wenn wir uns schon auf jemanden verlassen müssen, dann lieber auf die IBM als auf irgendeinen anderen." Der Umstieg auf ein offenes System scheint ihm noch mit zuviel Unsicherheit verbunden zu sein, zumal die IBM durch den Druck des Marktes immer mehr zur Offenheit gezwungen werde. Das macht er vor allem an der "Offenlegung der Schnittstellen durch die IBM" fest.

"Wachsweich" findet dieser Anwender die Diskussion um offene Systeme auch deshalb, "weil wir uns doch sehr stark auf RPG-Software konzentriert haben". Außerdem hätten seine Erfahrungen mit der IBM eigentlich immer gezeigt, daß "sie ihre Kunden nicht hängen läßt. Ganz am Anfang meiner DV-Arbeit habe ich auch mit Honeywell-Bull zusammengearbeitet, aber wesentlich schlechter als heute mit der IBM. Die hatten einfach nicht die notwendige Menge von Mitarbeitern und standen auf wesentlich unsichereren Füßen."

Durch neue Modelle auf absehbare Zeit keine Probleme

Beweis für die gute Unterstützung durch die IBM ist diesem Anwender auch der erhaltene Support beim Umstieg von der /36 auf die AS/400. "Die anfänglichen Probleme mit dem Betriebssystem konnte die IBM kurzfristig aus der Welt schaffen." Er stellt klar, wohin für sein Haus die Reise geht: "Unser Wachstumspfad verläuft eindeutig in dieser Welt. Durch die neuen Modelle dürften wir auf absehbare Zeit auch keine Probleme bekommen."

Jörg Junghanns, Org. Leiter bei der Votex GmbH, dem Spezialisten für Automobilzubehör in der Volkswagengruppe, sieht sich durch die heutige Lage der DV-Hersteller nicht unter Druck gesetzt - und zwar deshalb nicht, weil sein Unternehmen den Umstieg auf ein offenes System plant. "Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen, aber es spricht schon vieles dafür, daß es in Richtung Unix geht." Mit einer solchen Entscheidung - so ist sich Junghanns sicher - würde man dem grundsätzlichen Trend folgen: "Auf der mittleren Ebene wird sich Unix durchsetzen." Da noch nicht endgültig entschieden ist und auf jeden Fall ein schrittweises Vorgehen von unten nach oben - Aufbau eines PC-Netzes und weitere Integration von Unix-Systemen - geplant ist, benötigt der Org.-Leiter auch erst in der zweiten Jahreshälfte konkrete Aussagen der Hersteller.

Hersteller müssen klare Migrationswege bieten

Die Ruhe, mit der Junghanns den anstehenden Umstieg an geht, resultiert vor allem aus folgender Gewißheit: "Der große Vorteil ist doch, daß wir nicht mehr nur von einem Hersteller abhängen." Deshalb erscheint ihm die Situation "für uns gar nicht so faul".

Selbst die großen Hersteller, die als Ablöser für die heutige Nixdorf 8890 in Frage kommen und die sich bisher eher mit proprietären Lösungen hervor getan haben, hätten ihm Vorschläge gemacht, die in Richtung Unix gingen. Natürlich gebe es unterschiedlich "komfortable Lösungen" für die Bedürfnisse der einzelnen Anwender. Vor allem Nutzer mit großen Anteilen von Individualsoftware bräuchten klare Migrationspfade, "denn die müssen schon überlegen, wie sie ihre Investitionen schützen".

Wichtig scheint ihm beim Herangehen an solche Projekte, "daß der Anwender genau weiß, was er will. Wenn ich beispielsweise den direkten Zugriff auf beide Datenhaltungssyteme fordere - also auf das bisherige und auf das relationale - dann wird es schon enger im Markt."

Die momentane finanzielle Gesundheit eines Herstellers ist für Junghanns nicht von vorne herein ein Knock-out-Kriterium. "Das muß man näher betrachten, ganz unberücksichtigt lassen darf man das selbstverständlich nicht." Doch durch die Offenheit des Gesamtsystems sei die spätere Einbindung einer Maschine eines anderen Herstellers relativ unproblematisch. Zwingend ist für den Org.-Leiter allerdings, daß genügend Sicherheit beim Hersteller vorhanden sein muß, um die Pflege und den Service des aktuellen Systems zu gewährleisten. "Da spielen auch Dinge wie die Vertriebsorganistation, Marktdurchdringung und After-Sales-Support eine große Rolle."

Ebenfalls vor einer Maschinenablösung steht Herbert Bieker, DV-Leiter bei der Aachener Tuchfabrik Josef Königsberger GmbH. In zwei Monaten wird das heutige, unter dem proprietären Betriebssystem ITX laufende NCR-System ITX 9500 durch die nächste Generation, ITX 10 000 Modell 85, ersetzt.

Der Grund, warum Bieker nicht in Richtung Unix marschiert, für das sich NCR in den vergangenen Jahren besonders stark gemacht hat, liegt vor allem im Fehlen einer entsprechenden Maschine: "Bis NCR-Rechner dieser Größenordnung unter Unix verfügbar sind, vergehen noch ein bis zwei Jahre" berichtet Bieker. "Bei der nächsten Aufrüstung werden wir aber mit Sicherheit ein Unix-System installieren." Die Migration vom heutigen System sei deshalb kein Problem, weil der Hersteller mit der sogenannten ITX-Shell, die die Ablauffähigkeit der heutigen Programme auf einem künftigen NCR-Unix-System garantiert, einen klaren Migrationspfad anbietet. "Das bringt erst einmal keinen Performance-Zuwachs, aber gibt uns Zeit, parallel die notwendige Software umzuschreiben oder zugekaufte zu installieren, ohne die laufende Arbeit stoppen zu müssen", hofft der DV-Leiter aus Aachen.

Das Upgrading der heutigen Installation hat man bei Königsberger beschlossen, ohne Angebote anderer Hersteller einzuholen: "Bevor wir die 9500 an schafften, haben wir uns umgeschaut, aber das war nicht sehr befriedigend. Ein weiterer Grund für unsere Herstellertreue besteht natürlich in dem hohen Anteil an Individualsoftware."

Die Abhängigkeit von NCR beunruhigt Bieker nicht sonderlich. Schließlich seien die Systeme "so proprietär nicht mehr", und darüber hinaus verfüge er über einen Migrationspfad zu Unix: "Heute können wir ausweichen, wenn wir wollen."

Produktverläßlichkeit des Herstellers ernstnehmen

Das Standing eines Produzenten nimmt der DV-Leiter dagegen sehr ernst. "Wir sind mit 500 Beschäftigten zwar nur ein mittelständisches Unternehmen, aber aufgrund unserer Anwendungen ist der Betrieb ohne DV nicht mehr denkbar. Deshalb legen wir auf 24-Stunden-Service großen Wert, und kleine oder finanziell angeschlagene Unternehmen können es sich meistens nicht leisten, soviel Geld in ihre Service-Organisation stecken."

Hans-Peter Nickenig, Org.-DV-Leiter bei der B. Rawe - GmbH in Nordhorn, macht nicht zuletzt die Krise der DV-Hersteller im allgemeinen und der SNI im besonderen für die "Einleitung einer strategisch wichtigen Neuausrichtung der DV bei Rawe" verantwortlich. Er postuliert: "Wir müssen weg von dem toten System 8890, und zwar mit möglichst niedrigen Kosten, größtmöglicher Sicherheit und Realisationsfähigkeit des neuen Konzepts."

Dabei bezeichnet der Rawe Mann, der gleichzeitig Vorstandsvorsitzender des Anwendervereins Nibeg ist, ein System als tot, das nur noch weiter gepflegt, aber an dem nicht mehr entwickelt wird. Eingedenk der Tatsache, daß es in dem Textilunternehmen "immer eine heterogene Welt geben wird", entschlossen sich die Planer unternehmensweit das neue Konzept auf der Basis "offener Systeme und Client-Server-Lösungen" zu realisieren.

Allerdings mutet in diesem Zusammenhang die Entscheidung für eine IBM ES/9000 der Modellreihe 9121 vorderhand seltsam an. Doch laut Nickenig paßt die Maschine nur dann nicht in eine Client-Server-Umgebung, wenn man sie so fährt, "wie wir sie in der ersten Umstellung benutzen, nämlich als Ablösung für unsere 8890 Sobald aber diese erste Phase abgeschlossen ist, wollen wir, wo es wirtschaftlich sinnvoll ist, Client-Leistungen wie Personalabrechnung, Vertriebsabwicklung und anderes in abteilungsbezogene Unix-Systeme überführen. So machen wir den Host frei, um ihn als mächtigen Server nutzen zu können." Dieser zweite Abschnitt der Umstellung soll sich über die nächsten zwei bis vier Jahre erstrecken bis der Mainframe am Ende von allen Client-Leistungen befreit sein wird und nur noch Server-Aufgaben erledigt.

"Wir wollen diesen Rechner auch dehalb, weil wir heute unter Nidos bereits quasi in der DOS/VSE-Welt leben und unsere Tools ebenfalls darauf abgestimmt sind. Wenn man, wie wir, sehr viele Programme mit einem hohen Anteil Individualprogrammierung auf der 8890 hat, dann können Sie eigentlich nicht ad hoc auf Unix umsteigen. Sie bekommen zuviel Unruhe in die Fachbereiche, weil sie alle Anwendungen gleichzeitig anpacken müssen."

Neben dem Wunsch nach höherer Leistung, einem Wachstumspfad und einer relativ sicheren Systemzukunft ist für Nickenig die Verläßlichkeit der Herstellers in bezug auf sein Produkt ausschlaggebend. Trotz der Zusicherung der SNI, es würde sich weiterhin eine spezielle Gruppe um die Softwarepflege der 8890 kümmern, ist das für Nickenig keine zukunftsgerichtete Lösung: "Zeigen Sie mir den engagierten Softwerker, der seine Karriere auf einem toten System aufbaut."

Keine Ratschläge in Form von Rezepten

Man habe sich im übrigen die Entscheidung für die IBM nicht leicht gemacht, sondern viele Alternativen "im Detail" geprüft. Auf der Client-Seite zählt bei der Auswahl für den Rawe-Mann allein das Preis-Leistungs-Verhältnis: "Außerdem verhindere ich durch den Aufbau einer heterogenen Welt auch das Risiko der Herstellerabhängigkeit."

In seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Nibeg gefragt, was er seinen Anwendern in puncto DV-Umstellung und Herstellerunabhängigkeit rate, antwortet Nickenig: "Bisher kommen unsere Mitglieder hauptsächlich aus dem Dunstkreis um Nixdorf und spüren alle einen starken Handlungszwang. Dennoch sind ihre Probleme zu unterschiedlich, als das man ihnen Ratschläge in Form von Rezepten geben könnte."

Die Nibeg rät den Mitgliedern, einen Schritt nach dem anderen zu tun; am Anfang müsse immer die Analyse der eigenen Situation stehen, erst anschließend sei die Entwicklung einer Strategie sinnvoll.

Selbst Verantwortung für DV-Zukunft übernehmen

Die Entscheidungsfindung sollte nach entsprechenden Gesprächen und dem Einholen der Angebote über eine anwenderbezogene Bewertungsmatrix ganz bewußt zu Ende geführt werden. Grundsätzlich gelte, daß man sich in einem so wichtigen Unternehmensbereich wie der DV nicht allein auf einen externen Partner verlassen könne, man müsse auch selbst Verantwortung tragen. Die heute herrschende Unsicherheit bei vielen Anwendern kann man laut Nickenig nur durch das Darstellen gut funktionierender Beispiele aus der Welt schaffen. "Man muß dem Anwender zeigen, welche Konzepte funktionieren, und ihn detailliert darauf hinweisen, wo die Knackpunkte liegen können."

Christoph Witte