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10.10.2008

Wie Chefs Mitarbeitern die Angst nehmen

Schreibt und bearbeitet Karrierethemen - in der Digitalredaktion von COMPUTERWOCHE, CIO-Magazin, ChannelPartner und Tecchannel. Ihre Schwerpunkte sind IT-Arbeitsmarkt, Recruiting, Freiberufler, Aus- und Weiterbildung, IT-Gehälter, Work-Life-Balance, Employer Branding, Führung und und und.  Wenn sie nicht gerade Projekte wie den "CIO des Jahres" betreut. Hofft auf mehr Frauen in der IT.
Ängste im Job können Mitarbeiter lähmen. Wie Vorgesetzte für ein entspanntes Arbeitsklima sorgen können, verraten wir Ihnen im zweiten Teil unserer kleinen Serie.

Angst im Berufsleben ist weit verbreitet, nur spricht kaum einer darüber. Wenn Angst jedoch überhandnimmt, lähmt sie Mitarbeiter und ganze Abteilungen und lässt sich sogar als volkswirtschaftlicher Schaden nachweisen. Führungskräfte können maßgeblich dazu beitragen, dass das Klima in ihrem Betrieb oder ihrer Abteilung entspannt ist und Ängste gar nicht erst aufkommen. Das Buch "Angstfrei im Job" von Hans-Michael Klein und Christian Kolb hat zehn goldene Regeln für Vorgesetzte zusammengefasst, mit denen sie ein angstfreies Arbeitsklima für ihre Mitarbeiter schaffen können:

Buch-Tipp

Das Buch "Angstfrei im Job" von Hans-Michael Klein und Christian Kolb (Cornelsen Verlag, 15,40 Euro) gibt konkrete Tipps, wie man dem Teufelskreis aus Angst und Panik entkommen kann.

  1. Behandeln Sie Ihre Mitarbeiter freundlich - unabhängig von der Tagesform.

  2. Respektieren Sie Ihre Mitarbeiter als Menschen mit eigenen Zielen und Wünschen, die Beruf und Privatleben in Einklang bringen müssen.

  3. Kontrollieren Sie nur da, wo Kontrolle nötig ist. Lassen Sie Verantwortung und Kompetenz beim Mitarbeiter.

  4. "Deckeln" Sie Ihre Mitarbeiter nicht! Seien Sie offen für konstruktive Kritik und schaffen Sie ein Forum für den fairen Meinungsaustausch.

  5. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter wissen, woran sie sind. Informieren Sie offen über die Lage des Unternehmens und im Vier-Augen-Gespräch auch darüber, wie Sie die Leistung des Einzelnen einschätzen.

  6. Ein gerechter Chef ist ein guter Chef. Verteilen Sie Aufgaben, Lob und Kritik gemäß nachvollziehbaren Maßstäben.

  7. Führen Sie Protokoll über Ihre Entscheidungen und Arbeitsaufträge. Nur konsistente Vorgaben schaffen eine gute Grundlage für die Zusammenarbeit.

  8. Stören Sie Ihre Mitarbeiter nicht! Sie haben diese Fachleute ausgewählt, weil sie Experten für ihren jeweiligen Aufgabenbereich sind. Lassen Sie sie ihre Arbeit tun und beschränken Sie sich auf Unterstützung und Beratung.

  9. Sorgen Sie für eine angstfreie Atmosphäre, in der die Mitarbeiter Fehler und Probleme eingestehen können, ohne Angst vor Strafe zu haben.

  10. Bleiben Sie menschlich! Wer als Chef die Größe hat, einen beruflichen Fehler zuzugeben, wächst in der Achtung der Mitarbeiter und ist zugleich Vorbild.