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25.04.1997 - 

Digital wieder im Aufwind und AT&T-Gewinne rückläufig

Wie gehabt: Intel und SAP glänzen mit ihren Quartalszahlen

Die SAP AG bleibt auf dem angestrebten Wachstumskurs. Einige hohe Abschlüsse und positive Währungseinflüsse haben im ersten Quartal 1997 gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres zu einer Umsatzsteigerung um 49 Prozent auf 1,032 Milliarden Mark geführt, teilten die Walldorfer mit. Der Gewinn vor Steuern erhöhte sich um 54 Prozent auf 181 Millionen Mark. Stärkster Wachstumsmarkt waren den Angaben zufolge die Vereinigten Staaten, wo der Umsatz im Vergleich zum ersten Quartal 1996 um 91 Prozent auf 446 Millionen Mark kletterte. In Europa stiegen die SAP-Einnahmen um 18 Prozent auf 450 Millionen Mark.

Prozessorgigant Intel meldet für das erste Quartal 1997 ein weiteres Rekordergebnis in Folge - nämlich einen Umsatzanstieg um 39 Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar und eine Zunahme des Gewinns um 122 Prozent auf 1,98 Milliarden Dollar, jeweils im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal. Der Gewinn pro Aktie stieg gegenüber dem ersten Quartal 1996 um 116 Prozent auf 2,20 Dollar.

Obwohl mit diesem Ergebnis die Prognosen der meisten Analysten übertroffen wurden, zeigten sich manche Börsianer enttäuscht, die den Mannen um Intel-Chef Andrew Grove insgeheim wohl noch mehr zugetraut hatten. Dies um so mehr, da Intel für das zweite Quartal bereits eine konstante, allenfalls leicht expansive Geschäftsentwicklung angekündigt hat.

Digital sorgt für gemischte Gefühle

Das Unternehmen selbst verwies bei der Kommentierung der Ergebnisse auf einen höheren Verkaufsanteil der neuen Pentium-Chips mit multimedialer MMX-Technologie sowie an Pentium-Pro-Prozessoren. Bereits im Schlußquartal 1996 hatte die US-Company bei Einnahmen von ebenfalls 6,4 Milliarden Dollar einen Ertrag von 1,9 Milliarden Dollar ausgewiesen.

Digital Equipment (DEC) löste mit seiner das dritte Quartal betreffenden Bilanz gemischte Gefühle bei den Anlegern aus. Zwar fielen bei einem Umsatz von 3,31 Milliarden Dollar die Nettoerträge der US-Company im Vorjahresvergleich (3,62 Milliarden Dollar) um fast 60 Prozent von 124 auf 51 Millionen Dollar, gleichzeitig wurden jedoch mit ausgewiesenen 27 Cent Gewinn je Aktie die Erwartungen der Börsianer bei weitem übertroffen. Vor allem der Gewinnanstieg gegenüber dem zweiten Quartal, in dem DEC lediglich 15 Cent Ertrag pro Anteilsschein bilanzieren konnte, stimmte die Wallstreet versöhnlich.

Auch die Compaq Computer Corp. hat für das erste Quartal 1997 ein verbessertes Ergebnis vorgelegt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal von 4,2 auf 4,8 Milliarden Dollar, der Gewinn nach Steuern von 234 auf 387 Millionen Dollar. Der Ertrag je Aktie kletterte von 85 Cent auf 1,36 Dollar.

Der US-Telecom-Riese AT&T mußte indes im ersten Quartal trotz eines im Vorjahresvergleich um 1,5 Prozent von 12,85 auf 13,05 Milliarden Dollar gestiegenen Umsatzes Einbußen beim Gewinn hinnehmen. Der Ertrag nach Steuern sank von 1,47 auf 1,12 Milliarden Dollar beziehungsweise von 92 auf 69 Cent je Aktie. Der Carrier hatte schon vor Wochen die Analysten vor einem verschlechterten Ergebnis gewarnt und dies mit umfangreichen Investitionen in die Modernisierung der eigenen Netzinfrastruktur sowie dem verstärkten Engagement im in den USA seit kurzem liberalisierten lokalen Telefongeschäft begründet.