Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

24.03.2009

Wie man beim Service sparen kann

Mit der Einführung eines gezielten Service-Managements, beispielsweise nach Itil, lassen sich in der IT die Kosten senken.

Der Kostendruck ist über alle Branchen hinweg auch in der IT spürbar. Die IT-Abteilungen müssen sparen, wo sie können. Bevor sie empfindliche Einschnitte in die Prozessbudgets vornehmen, sollten sie zunächst überlegen, wie sie den Betrieb verbilligen können.

Sechs konkrete Tipps

Da gibt es beispielsweise im Service-Management eine Reihe von Möglichkeiten, Kosten zu sparen – etwa durch ein besseres Zusammenspiel der Prozesse rund um das Thema Configuration-Management. Negative Auswirkungen auf die Anwenderzufriedenheit und die Geschäftsprozesse gilt es allerdings zu vermeiden.

  1. Verzichten Sie auf teure Premium-Services bei den Betriebsmitteln oder Configuration Items (CIs) – zumindest dann, wenn längere Servicezeiten keine Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse haben. Voraussetzung ist ein sauberes und konsistentes Configuration-Management-System. Für viele Geräte lässt sich die Servicezeit von vier Stunden auf einen Arbeitstag ausdehnen.

  2. Identifizieren Sie die fehlerresistenten CIs. Liegt die Fehlerresistenz dieser Betriebsmittel deutlich über der Garantiezeit, so lassen sie sich länger verwenden als geplant.

  3. Vermeiden Sie Reparaturen an fehlertoleranten Architekturen oder an nicht Geschäftsprozess-relevanter Hardware. Schließen Sie angemessene Maintenance-Verträge ab.

  4. Identifizieren Sie die Betriebsmittel, die den Kapazitätsbedarf übertreffen, dimensionieren sie diese neu beziehungsweise konsolidieren oder virtualisieren Sie sie. Dazu sollten Sie die die Erkenntnisse aus Ihrem Kapazitäts-Management mit Ihrem Configuration-Management-System in Einklang bringen.

  5. Viele Unternehmen haben im Lauf der vergangenen Jahre ihren Incident-Management-Prozess definiert und optimiert. Jetzt können sie die Anzahl der Incidents verringern, indem sie einen Problem-Management-Prozess einführen oder verbessern: Die Anwenderanforderungen müssen kategorisiert, die Handlungen priorisiert werden.

  6. Laut aktuellen Marktanalysen sind etwa 60 Prozent aller Änderungen (Changes) in der IT-Landschaft fehlerhaft, wodurch sie hohe Kosten verursachen. Die Einführung beziehungsweise Optimierung eines Change-Management-Prozesses hilft, die Kosten deutlich zu senken, denn sie unterstützt eine proaktive, kostenoptimierte IT-Service-Organisation. (qua)