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28.03.1986

Wiener Brüder gründen Easyuse-Tochter

HANNOVER (CW) - Nach viermonatigem Praxistest in Österreich zeigt die Wiener Software Technologie GmbH ihr Programmiersystem "Easyuse" auf dem Compaq-Stand, um damit die Einführung auf dem deutschen Markt vorzubereiten. Integriert sind eine relationale Datenbank, Grafik- und Textsystem sowie ein Formulargenerator in Fenstertechnik für Bildschirm und Drucker. Es unterstützt den Datenaustausch aber RS232C-Schnittstellen. Die sieben integrierten Anwendungsbausteine mit deutschsprachiger Menüführung erfordern einen IBM PC oder Kompatiblen mit mindestens 512 KB Hauptspeicher.

Laut Geschäftsführer Claus Habele bekämen Systemhäuser und OEMs mit dem rund 2000 Mark teuren Programmentwicklungspaket ein geeignetes Werkzeug an die Hand, "um Kompetenz zu demonstrieren und nicht nur zu simulieren". Gegenüber herkömmlichen Produkten könnten bei der Erstellung von Anwenderprogrammen bis zu 90 Prozent Arbeitszeitersparnis erzielt werden.

Für den Vertrieb in der Bundesrepublik werde eine Tochtergesellschaft in München gegründet. Entwicklungs-Chef Bernhard Habele plant eine "Easyuse"-Version für 68000er Prozessoren, insbesondere für den Commodore-Rechner Amiga. Mit dem Einsatz von Windows sei erst unter 8038er Prozessoren zu rechnen.