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11.01.1985 - 

Computergesteuerte Einsatzzentrale:

Wiener Rettung bekommt neue Leitstelle

WIEN (apa) - Eine der modernsten Einsatzzentralen Europas hat kürzlich bei der Wiener Rettung ihren Probebetrieb aufgenommen. Mit einem Kostenaufwand von rund 12,5 Millionen Schilling wurde die Zentrale der Institution mit einer neuen Leitstelle versehen.

Die gesamte Einrichtung besteht organisatorisch aus fünf Leitstellenplätzen. Zwei von ihnen besitzen Direktverbindungen zu den Außenstellen der Wiener Rettungsgemeinschaft, den Behörden, Krankenhäusern und zur Bettenzentrale. Zwei Aufnahmeplätze und ein Kombiplatz ergänzen die Einrichtung.

Die computergesteuerte Einsatzzentrale funktioniert folgendermaßen: Notrufe werden über Bildschirme dem Computer eingegeben. Auf diese Weise werden sofort alle nötigen Daten gespeichert. Der Einsatzbefehl ergeht an den Transportführer des Rettungswagens, der den Befehl bestätigt. Damit weiß der Einsatzleiter in der Zentrale, daß das Fahrzeug in Richtung Einsatzort unterwegs ist. Auch die eventuelle Weiterleitung des Patienten an das nächste Spital wird, einschließlich einer möglichen Voranmeldung, vom Computer organisiert. Die Sanitäter des Einsatzwagens haben über einen Monitor in ihrem Fahrzeug selbst die Möglichkeit, mit der Einsatzzentrale

in Verbindung zu treten.

Das System hat unter anderem den Vorteil, daß alle erfolgten Einsätze gespeichert sind. So können auch Anfragen über den Verbleib von Personen schnellstens beantwortet werden.