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26.03.1976 - 

Arbeitsplatzgestaltung nach dem Informationsfluß:

Wieviel Technik bei welchem Schreibtisch?

MÜNCHEN -"Meiner Ansicht nach wird es den Superarbeitsplatz im Büro auch in Zukunft nicht geben", erklärte Ing. Rudolf C. Luft (Siemens AG München) bei der AWV-Fachtagung "Technik im modernen Büro". "Ich halte es für sinnvoll, nur die direkt am Arbeitsplatz benötigten Techniken in die Möbel zu integrieren - Drucker, Telekopierer und ähnliche Geräte sollten nicht arbeitsplatz-, sondern arbeitgebiet-orientiert untergebracht werden."

Nach den Feststellungen von Luft setzt sich das Datenvolumen an Büroarbeitsplätzen derzeit zu etwa 60 Prozent aus alphanumerischen, zu 30 Prozent aus grafischen Daten und zu 10 Prozent aus kombinierten alphanumerisch/grafischen Daten zusammen. Datenträger ist 80 Prozent der Fälle Papier, 15 Prozent entfallen derzeit erst auf magnetische Datenträger und nur 5 Prozent auf Mikrofilm.

Zwei Denk-Modelle

Ausgehend vom Informationsfluß, bei dem Wiederhol- oder Massendaten sowie Einzeldaten zu unterscheiden sind, kam Luft zu dem Schluß, daß man zwei typische Büroarbeitsplätze unterscheiden könne, nämlich einen für kreative und einen für determinierte Tätigkeiten. Für diese beiden Arbeitsplatz-Typen stellte Luft jeweils ein Denk-Modell vor:

Arbeitsplatz für kreatives Verarbeiten von Einzeldaten

Kennzeichen des Ist-Zustandes:

Schwierige Informationsbeschaffung (wer hat was?)

Langwierige Selektion auf Brauchbarkeit (Redundanz)

Zeitraubende Besprechungen

Papier als dominierendes Medium

Forderungen für die Zukunft:

Intelligenter Suchmechanismus

Direkter Zugriff auf arbeitsgebietorientierte Analog- und Digitalspeicher

DVA-Großspeicher als übergeordnete Bibliothek

Sofort-Selektion durch direkten Speicherzugriff

Relativer Abbau des Mediums Papier zugunsten optischer Darstellungen

Arbeitsplatz für determiniertes Verarbeiten von Wiederholdaten (Massendaten)

Kennzeichen des Ist-Zustandes:

Mehrfache Datenerfassung

DV-Output meist nur zur Kontrolle oder zum Nachschlagen

Periodisches Verarbeiten zwischen Mensch und Maschine

Durchlauf und Weitergabe des gesamten Informationsvolumens

Inselverarbeitung sowohl am Arbeitsplatz als auch durch die Maschine (mangelnde Prozeßverknüpfung)

Forderungen für die Zukunft:

Einmaliges maschinelles Erfassen für die Maschine

Aufgaben-orientiertes Verarbeiten und Speichern am Arbeitsplatz

Übergeordnetes Speichern der Ergebnisse durch die DVA

Weitergabe des Informationsvolumens reduzieren durch Sofortverarbeiten zwischen Mensch und aufgaben-orientiertem Rechner (MDT mit DVA)

Ergebnisdarstellung auf Papier, Einsatz von computer-unterstützter Textverarbeitung als aufgaben-orientiertes System

Integration unmenschlich

Bei den Arbeitsplatz-Typen lassen sich - so Luft - aus einem gemeinsamen Vorrat von Moduln aufbauen und entsprechend den betrieblichen Gegebenheiten auch modifizieren. "Man sollte sich aber dazu durchringen, technische Forderungen an den Büro-Kommunikationsplatz der Zukunft zugunsten des Menschen zurückzustellen" erklärte Luft. "Beispielsweise ist aus Rationalisierungsgründen die Forderung nach integrierten Textverarbeitungssystemen durchaus berechtigt - die sich daraus ergebenden Folgen für unsere Gesellschaft halten mich jedoch davon ab, voll für eine derartige Automatisierung einzutreten." -py

Ausgehend von den Statistiken der Elektrizitätsversorgungsunternehmen über Störungen im Starkstromnetz der Bundesrepublik hat die Bundespost für eigene Zwecke hochgerechnet, wieviel Störungen pro Jahr an Stromabnehmer-Anlagen in Deutschland durchschnittlich eintreten. Einkalkuliert sind zusätzlich anteilig jeweils eine Störung pro Jahr an der Einführung und im verbrauchereigenen Stromverteilungssystem, die ja ebenfalls Ursache für eine Unterbrechung der Stromversorgung sein können. Der Magnetbandkrimper schnei(...) den Bandanfang gerundet ab und prägt dabei in das Band drei kurze Längsrillen zur Versteifung ein. Sie sorgen dafür, daß der Bandanfang bei automatisch ladenden Geräten sicher eingeführt wird. Eine Zwangsführung bringt das Band in die richtige Arbeitslage, in der es während des Schneid/Krimp-Vorganges fixiert bleibt. Preis des handlichen kleinen Gerätes, das hier Halbzoll-Bänder bestimmt, ist: 86 Mark. (pi)

Informationen: Siemens AG, Bereich Datenverarbeitung, 8 München 70, Postfach 700 078