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23.07.2008

Wiki, Weblog oder Forum?

Jürg Stuker 
Wenn Unternehmen Web-2.0-Werkzeuge einsetzen wollen, stellt sich häufig die Frage, welches für den Zweck das richtige ist. Jürg Stuker* erklärt die wesentlichen Unterschiede.

Wiki: Dokumente gemeinsam erstellen

Enterprise-Wikis eignen sich immer dann, wenn komplexe und anspruchsvolle Texte durch mehrere Personen an unterschiedlichen Standorten bearbeitet werden sollen und die Überprüfung dezentral erfolgen kann. Beispiele dafür sind Besprechungsprotokolle, Anleitungen und Spezifikationen. Statt aktualisierte Versionen per E-Mail oder gar in Papierform zwischen allen Beteiligten hin- und herzuschicken, können Projektmitarbeiter das zentral abgelegte Dokument direkt ändern.

Wikis schaffen Transparenz: Jeder kann sofort sehen, wer was wann beigetragen oder geändert hat. Aufwändige Abstimmungsprozesse entfallen, und die aktuellste Version ist immer an derselben Stelle für alle erreichbar.

Weblog: Dialog mit dem Autor

Im Gegensatz zu Wikis gibt es bei einem Blog in der Regel nur einen Autor, der Einträge verfasst und nachträglich nicht mehr ändert. Eine große Zahl an Lesern kann die chronologisch geordneten Einträge über Kategorien oder nach vergebenen Tags durchsuchen und kommentieren. Der Vorteil: Der Autor erhält unmittelbares Feedback der Leser, und die Kommentare sind für alle User in der Reihenfolge ihrer Entstehung sichtbar, was eine Diskussion und damit Wissen entstehen lässt.

Unter den richtigen Voraussetzungen eignen sich Blogs, um zu bestimmten Themen unstrukturierte und bruchstückhafte Informationen zu erfassen, die andernfalls verloren gegangen wären.

Forum: Informationen teilen

Foren bieten eine intuitive Umgebung, in der Menschen Informationen austauschen und schnelle, unkomplizierte Frage-Antwort-Dialoge moderieren können. Anders als bei Weblogs können Mitarbeiter über Kommentare hinaus auch selbst Themen, die sie beschäftigen, vorgeben und eine Diskussion einleiten. Im Gegensatz zur gefürchteten "Mail an alle" erreichen gezielt abonnierte Neuigkeiten nur die relevanten Leser. (ws)