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21.11.1975

Wilhelm Graffmann (40), bisher PR-Manager und Vertriebspromotor in der Hewlett-Packard-Vertriebszentrale Frankfurt, übernimmt ab 1. Januar 1976 die Leitung der neuen HP-Niederlassung am Düsseldorfer Seestern. Die HP-PR-Aktivitäten wurden neu organisiert

Wilhelm Graffmann (40), bisher PR-Manager und Vertriebspromotor in der Hewlett-Packard-Vertriebszentrale Frankfurt, übernimmt ab 1. Januar 1976 die Leitung der neuen HP-Niederlassung am Düsseldorfer Seestern. Die HP-PR-Aktivitäten wurden neu organisiert: Zuständig ist jetzt Ernst-Friedrich von Glasow (40) mit Sitz in Böblingen. Von Glasow betritt - was die fachliche Seite seines Informations-Jobs angeht - Neuland. Denn hinter ihm liegen 13 Jahre Erfahrung in der Mineralölindustrie, zuletzt als PR-Chef der Veba-Chemie AG, Gelsenkirchen. os

Dr. Hans-Jürgen Dörfel (35) stellte sich auf eigene Füße: der Diplom-Wirtschaftsingenieur und langjährige freie Mitarbeiter des Control Data Instituts, gründete in Darmstadt-Wixhausen die "Informatica, Gesellschaft für EDV-Ausbildung mbH & Co - Schulung und Beratung". Dörfel, der auch auf Erfahrungen als Leiter der Software-Entwicklung in einem Dienstleistungsunternehmen zurückblickt und Fachliteratur veröffentlicht hatte in der Vergangenheit für Control Data Fachseminare zu Software-Themen veranstaltet. Mit von der Partie bei der Informatica ist Helmut Walter Schramm (38), Diplomingenieur und ebenfalls bisher freier Mitarbeiter des CDC-Instituts. Die neue Gesellschaft bietet Schulung und Beratung an. Zum Start finden zwei Seminare in Frankfurt statt: "Strukturierte Programmierung und strukturierter Systementwurf" (26.-28. 11. 75) und "Systemanalyse und Systementwurf" (8.-12. 12. 75). os

Dr. Egon Dheus (51) ist der oberste "Nasenzähler" der Landeshauptstadt München: Chef des Amtes für Statistik und Datenanalyse. Er weiß wie die Bildzeitung kürzlich berichtete - nicht nur, wie viele Alleebäume in München grünen (70 528), sondern auch wie viele Dampflokomotiven in Münchener Bahnschuppen nämlich keine. Seine Spezialität und die seiner 50 Mitarbeiter aber sind Blicke in die Zukunft, Planungsunterlagen für die Entscheidungen der Herren Stadtväter. Das "Fernrohr" des Dr. Dheus sind Computer: die stadteigene. Siemens 4004/151, aber auch die Computer des Universitäts-Rechenzentrums. Im kleinen statistischen Tagesgeschäft benutzt das Amt Taschen- und Tischrechner, gerade wird der Auftrag für eine Hewlett-Packard-Anlage ausgeschrieben: "Ohne Computer wäre das auch zu schaffen", meint Dr. Dheus, "aber dann müßte ich bei umfangreichen Faktoren-Analysen und Prognosen noch einmal 50 Mitarbeiter einsetzen." Der - was Zahlen und Fakten angeht - bestinformierte Mann der bayrischen Metropole weiß auf eine Frage allerdings keine Antwort: die Zahl der in München installierten Computer.

"Die Computer sind leider nicht meldepflichtig", kommentiert der computermotivierte Trendsetter, "da wäre es schon leichter, eine Korrelation zwischen wachsendem Bierkonsum und sinkender Vortriebsgeschwindigkeit beim Münchener U-Bahn-Bau signifikant nachzuweisen." os