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13.12.2005

Will Microsoft Suchmaschinennutzer bezahlen?

MSN-Search-User könnten Geld, Inhalte und Software erhalten.

Im Wettbewerb mit dem Suchmaschinenmarktführer Google will Microsoft offenbar die Gangart verschärfen. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge denkt der Konzern darüber nach, Surfer am Anzeigenumsatz, den "MSN Search" erzielt, zu beteiligen. "Die Anwender bekommen Geld, freien Content oder Software", zitiert die Zeitung den Firmengründer Bill Gates. Wann und ob es dazu kommt, wollte Microsoft auf Anfrage nicht mitteilen.

Microsoft muss mehr Nutzer auf seine Suchmaschine locken. Je mehr Surfer sich dort tummeln, desto attraktiver wird die Site für Werbekunden, und mit Anzeigen verdienen Search Engines schließlich ihr Geld.

Aus diesem Grund verhandelt Microsoft derzeit mit dem Medienkonzern Time Warner. Nach dem Willen der Redmonder soll die Suchmaschinenvermarktung von MSN mit der des zum Medienhaus gehörenden Online-Dienstes AOL gekoppelt werden. Über eine ähnliche Partnerschaft verhandelt auch MSN-Rivale Google, der Suchtechnik für AOL bereitstellt. Diese Zusammenarbeit macht einen großen Teil des Werbeumsatzes von Google aus.

Im Suchmaschinengeschäft liegt Google nach wie vor an der Spitze. Laut dem Marktforschungsunternehmen Nielsen/ Netratings nutzen 45 Prozent der US-amerikanischen Surfer Googles Suchdienst, auf MSN entfallen zwölf Prozent. (fn)