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19.12.2006

Wimax-Lizenzen an fünf Bieter versteigert

Die Lizenzauktion bringt dem Bund rund 56 Millionen Euro an Gebühren ein.

Das Interesse an Wimax, einst als die große DSL-Alternative gefeiert, hält sich in Grenzen. Hatten ursprünglich über 100 Unternehmen an dem breitbandigen Datenfunk Interesse, so traten zur Versteigerung der Bundesnetzagentur Mitte Dezember nur noch sechs Bieter an. Bundesweite Lizenzen ersteigerten dabei die luxemburgische Clearwire Europe sowie die deutschen Anbieter Inquam Broadband und Deutsche Breitbanddienste (DBD). Den Zuschlag für Frequenzen in Bayern erhielten zudem die italienische MGM Productions sowie die deutsche Televersa. Der sechste Auktionsteilnehmer, Ewe Tel, war nach der achten Runde ausgestiegen. Im Vergleich zu den knapp 51 Milliarden Euro, welche bei der Versteigerung der UMTS-Lizenzen erzielt wurden, ist das jetzige Ergebnis mit 56 Millionen Euro eher bescheiden.

Während Fabio Zoffi, CEO der DBD, mit einem Paukenschlag den deutschen TK-Markt aufrütteln will, zweifeln Experten an dem einfachen Geschäft mit dem schnellen Datenfunk. Arno Wilfert von der Unternehmensberatung Arthur D. Little rechnet mit einem sehr harten Wettbewerb: Die Newcomer müssten sowohl gegen die Mobilfunker als auch die etablierten DSL-Anbieter antreten. Zudem könnten die Wimax-Pioniere in Großstädten einen Preiskampf mit den DSL-Anbietern nur sehr schwer führen, da die hohen Frequenzen ein engmaschiges Netz an Sendemasten erforderten. (hi)