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29.07.2009

Wincor Nixdorf wird Dividende 2008/09 kürzen - BöZ

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Aktionäre von Wincor Nixdorf müssen sich auf die Kürzung der Dividende für das Geschäftsjahr 2008/09 (30. September) einstellen. "Da das Cash Net Income sinken wird, wird auch die Dividende sinken", kündigte Eckard Heidloff, Vorstandsvorsitzender von Wincor Nixdorf, im Interview mit der "Börsen-Zeitung" (BöZ/Mittwochausgabe) an. Damit hält der Paderborner Anbieter von IT-Lösungen für Banken und Einzelhandel an seiner Dividendenpolitik fest - ausgeschüttet wird die Hälfte des um Carve-out-Belastungen bereinigten Nettoergebnisses (Cash Net Income).

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Aktionäre von Wincor Nixdorf müssen sich auf die Kürzung der Dividende für das Geschäftsjahr 2008/09 (30. September) einstellen. "Da das Cash Net Income sinken wird, wird auch die Dividende sinken", kündigte Eckard Heidloff, Vorstandsvorsitzender von Wincor Nixdorf, im Interview mit der "Börsen-Zeitung" (BöZ/Mittwochausgabe) an. Damit hält der Paderborner Anbieter von IT-Lösungen für Banken und Einzelhandel an seiner Dividendenpolitik fest - ausgeschüttet wird die Hälfte des um Carve-out-Belastungen bereinigten Nettoergebnisses (Cash Net Income).

"Die Krise ist kein Grund, die Dividende ausfallen zu lassen. Wir haben Dividendenkontinuität im Sinne der Aktionäre im Kopf", sagte er weiter und ergänzte: "Wir gehen davon aus, dass die Investoren es gut finden, wenn sie eine Dividende bekommen".

In der vergangenen Woche hatte Wincor Nixdorf die eigene Aktie mit einer Gewinnwarnung in den Keller geschickt. Als Reaktion auf die Wirtschaftskrise hat das im MDAX gelistete Unternehmen jetzt ein Programm mit Namen "ProFuture" zur Neustrukturierung des Konzerns aufgelegt. Dazu sagte der Manager: "ProFuture ist mittel- und langfristig aufgesetzt und soll unsere gesamten Prozesse in Frage stellen." Die Frage sei nun, wo sich Synergien heben ließen und wo sich der Konzern schlanker und kostengünstiger machen könne.

Nach den Worten Heidloffs läuft das Programm über zwei Jahre und bezieht alle Bereiche des Unternehmens ein. Zum Einsparpotenzial sagte der Vorstandsvorsitzende: "Es sind eine Vielzahl von Einzelprojekten, die erhebliche Kostensenkungspotenziale bergen. Die brauchen wir aber auch, um im Markt zu bestehen. Es wird dazu führen, dass wir Prozesse schlanker machen. Aber eben auch dazu, dass wir weniger Mitarbeiter beschäftigen."

Über betriebsbedingte Kündigungen denkt das Unternehmen derzeit nicht nach. "Wir sind im Vergleich zu anderen Unternehmen immer noch in einer komfortablen Situation. Wir sind noch nicht bei Kurzarbeit, sondern beschäftigen uns noch mit dem Abbau von Arbeitszeitkonten. Wir diskutieren durchaus Instrumente der Kurzarbeit, aber betriebsbedingte Kündigungen werden bei uns noch nicht thematisiert. Wir glauben, dass wir das alles sozialverträglich lösen können".

Webseite: http://www.boersen-zeitung.de DJG/cbr/smh

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