Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

25.10.2002 - 

Mitarbeiter warten auf Abfindung

Windhorst Electronics abgewickelt

MÜNCHEN (CW) - Lars Windhorst (25), Unternehmer und mehrfacher Firmengründer, hat Ärger mit gekündigten Angestellten der Windhorst Electronics GmbH, Rahden. Die ehemaligen Mitarbeiter werfen ihm vor, er verweigere versprochene Abfindungszahlungen.

Der Jungunternehmer hatte seine Produktion von PCs im westfälischen Rahden eingestellt und den verbliebenen 30 Mitarbeitern zum 30. Juni 2002 gekündigt. 21 Beschäftigte hatten daraufhin vor Gericht erfolgreich Abfindungszahlungen ausgehandelt. Bis zur ersten Oktoberwoche - so die Vereinbarung - sollte Windhorst zahlen. Laut Paul Börger, Anwalt der Betroffenen, habe aber bisher niemand Geld bekommen. Der Rechtsanwalt habe deshalb nach eigenen Angaben die Zwangsvollstreckung einleiten lassen. Windhorst hingegen lässt verbreiten, dass er keineswegs in Verzug sei und die Zahlungen in den nächsten Tagen leisten werde.

1992 gründete der damals 15-Jährige sein erstes Unternehmen, das mit Computerteilen aus Asien handelte. Nach einigen fehlgeschlagenen Expansionsvorhaben wagte das Unternehmer-Wunderkind Anfang 2000 in Berlin mit der Windhorst AG den Neuanfang.