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20.07.1990 - 

Programmieren mit "Object Script" und " Object View"

Windows-3.0-Oberfläche mit MBS-Toolkits im Eigenbau

MÜNCHEN (zek) - Zwei grafische Toolkits, mit denen Anwender von Windows-3.0-Applikationen sich eigene Benutzer-Schnittstellen und SQL-Server-Anwendungen erstellen können, bietet MBS, München, an.

Die Pakete "Object Script" und "Object View" ermöglichen òbjektorientiertes Programmieren, was die Kenntnisse von Programmiersprachen beim Anwender überflüssig macht. Bei Object Script können mit Hilfe eines WYSIWYG-Editors sämtliche Objekte, die für Windows typisch sind, erstellt werden. Dazu zählen unter anderem Pulldown-Menüs, Edit-Boxen, Buttons, Textfelder und Grafiken. Diese Objekte werden dann per Mausklick bestimmten Funktionen zugeordnet beziehungsweise greifen auf anderen Windows-Programme erlauben. So können eigene Applikationen zusammengesetzt werden, die wiederum den Zugriff auf das Datenmaterial sämtlicher Windows-Programme erlauben. Verbindungen zu anderen Programmen und das gleichzeitige Öffnen mehrerer Applikationen sind möglich.

Object Script unterstützt den Dynamic Data Exchange (DDE) und den Zugriff auf die Dynamic Link Libraries (DDL) von Windows und OS/2. Schnittstellen zu MS Excel, Word for Windows, Dbase III und Lotus 3 sind integriert. Die Aktualisierung von Datenbeständen erfolgt automatisch und synchron zur Eingabe. Alle Objekte können auch als Button definiert und mit Befehlslisten, sogenannten Scripts, kombiniert werden. Je nach Object-Script-Version ist es möglich, in einer Basic-ähnlichen Sprache oder in

C zu programmieren und zu kompilieren. Auch bestehende C-Programme können implementiert werden.

Mit Object View ist der Anwender in der Lage, auf die gleiche Weise eigene Applikationen

zur Abfrage von SQL-Datenbanken, die auf einem Server laufen, zu erstellen. Grundlage ist

hier das "Visual Query"-Abfragesystem. Komplexe SQL-Abfragen werden nur noch durch Anklicken definierter Felder vorgenommen. Das SQL-Statement wird durch Betätigen eines Buttons sofort ausgeführt und die Daten in eine definierte Tabelle geladen .

Beide Toolkits sind in der englischen Version ab sofort lieferbar, die deutsche Version soll

Anfang August auf den Markt kommen. In der Basic-Version kostet Object Script rund 700 Mark, in der C-Version 1300 Mark. Object View wird in den drei Modulen "Query/Decision", "Application Manager" (ab

Ende August) und "Report Writer" (ab Ende September) ausgeliefert. Der Preis pro Modul beträgt rund 1000 Mark. +