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15.08.1997 - 

Microsoft konkretisiert Pläne

Windows-based Terminals nehmen langsam Gestalt an

15.08.1997

Ursprünglich hatte sich die Gates-Company nicht festgelegt, ob diese neue Variante eines Thin Clients unter dem herkömmlichen Windows-System für Desktop-PCs oder der Handheld-Variante CE arbeiten soll. Wie Unternehmensquellen jetzt bestätigten, werden die WBTs mit der kommenden Version Windows CE 2.0 ausgestattet, die unter anderem integrierte Kommunikations- und Multimedia-Funktionen bieten soll. Außerdem werde das abgespeckte Windows-System künftig farbige Darstellungen unterstützen.

Dem Vernehmen nach haben die Redmonder bei der Definition der WBT-Spezifikationen auf die Hilfe von etablierten Anbietern zurückgegriffen, die schon in der Vergangenheit Terminals für den Zugang zu Windows-Applikationen angeboten haben. Den Angaben eines Sprechers zufolge sollen die WBTs mit mindestens 4 MB RAM als lokalem Zwischenspeicher (Cache) und 4 MB ROM für Windows CE und weitere systemnahe Software ausgerüstet werden. Bei den zu verwendenden CPUs hätten die Hersteller die Wahl, da CE mehrere Prozessorarchitekturen unterstütze.

Den Entwurf eines WBT-Design-Guides möchte Microsoft innerhalb der nächsten 60 bis 90 Tage seinen OEM-Partnern vorlegen. Zu diesen gehören etwa Boundless Technologies und Wyse Technology. Wie diese Hersteller die Windows-Terminals mit ihrem Engagement im NC-Markt in Einklang bringen wollen, ist bislang unklar.

Voraussetzung für einen breiten Einsatz der WBTs in Unternehmen ist die Verfügbarkeit eines Multiuser-fähigen Betriebssystems. Microsoft plant dazu, die Multiuser-Technik des "Winframe"-Anbieters Citrix in Windows NT zu integrieren. Mit dem Release dieser OS-Variante (NT 5.0, Codename "Hydra") rechnen Insider erst in der zweiten Jahreshälfte 1998.