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19.12.1997 - 

Kostenlose Demoversion im Internet

Windows-CAD von Computervision

"Designwave" sei kein von der Unix-Implementierung des Herstellers abgeleitetes Desktop-Produkt, sondern ein neues, speziell für Windows entwickeltes Konstruktionspaket, erklärt Jon Stevenson, Vice-President des von Computervision eigens für das System eingerichteten Geschäftsbereichs.

Die CAD-Software unterstützt die parametrische Konstruktion sowie Solid Modeling auf Basis des Geometriekerns "Parasolid" von EDS. Der Hersteller betont die Ausrichtung des Produkts auf die Zusammenbau-Konstruktion (Assembly) in Form von Komponenten- beziehungsweise Feature-basiertem Design. Das Programm leitet aus den Feature-Informationen Zeichnungen ab, wobei eine 2D-Bauteildarstellung automatisch zu einer Baugruppenzeichnung umgewandelt wird, sobald man eine Komponente in eine bestehende Konstruktion lädt. Schnittansichten, Schraffuren, Mittel- und Bezugslinien erzeugt das System ebenfalls automatisch.

Designwave basiert komplett auf den Microsoft Foundation Classes (MFC) und ermöglicht die Integration von "Visual Basic for Applications" (VBA). Eine befristete Demoversion läßt sich derzeit kostenlos über das Internet beziehen http://www.cv.com/ designwave . Der Preis für die Einzellizenz wird voraussichtlich 8000 Mark betragen.

Als Zielgruppe nennt Computervision den unteren und mittleren CAD/CAM-Bereich sowie Anwender, die ihre alten 2D-Zeichnungssysteme ablösen wollen. In diesem Markt ist es allerdings sehr eng geworden, es gibt kaum noch Hersteller von Konstruktionssoftware, die das Windows-Segment nicht bedienen. Verschärfend kommt hinzu: Die Entwicklung von Designwave wurde zu einem Zeitpunkt begonnen, als von der Übernahme durch PTC, die mit "PT/Products" selbst ein Desktop-CAD-System anbietet, noch nicht die Rede war. Ob beide Pakete unter einem Dach fortgeführt werden und wie man sie dann abgrenzen will, werden die Hersteller noch klären müssen.