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10.04.1998 - 

Domain-Rekonfiguration und Delegation von Aufgaben

Windows NT läßt sich mit Hilfe von Tools leichter verwalten

Für Unternehmen, die "Microsoft Exchange" installieren und sich in Richtung Windows NT 5. 0 und Active Directory orientieren, ist eine Rekonfiguration oder Abflachung der Domain-Struktur unabdingbar - will die Firma nicht ein komplettes Chaos riskieren. Das Domain-Rekonfigurations-Tool "Phoenix 1. 1" von Fastlane Technologies Inc. , Halifax, Nova Scotia, automatisiert die Konsolidierung. Phoenix eignet sich sowohl für die Migration großer Domain-Strukturen als auch einzelner Objekte.

Migration in neue Domain

Das primäre Ziel des Produkts ist dabei die Migration von Benutzern und globalen Gruppen in eine neue Domain. Anschließend paßt das Programm die Access Control Lists (ACLs) und die Benutzerrechte an die neue Struktur an. Die Software erlaubt, jeden Migrationsschritt rückgängig zu machen und liefert jeweils ausführliche Reports zu Dokumentationszwecken.

Jeder der obigen Schritte gliedert sich in drei Phasen: Zuerst erstellt der Administrator eine Liste, die beschreibt, was zu tun ist. In der zweiten Phase prüft das System die geforderten administrativen Zugriffe und erzeugt einen Report über die erforderlichen Aktionen. Erst im letzten Schritt findet die Migration tatsächlich statt. Zusätzlich zu der Hauptanwendung gibt es mehrere externe Utilities. Phoenix Distributor erlaubt beispielsweise die Verteilung der Migrationsarbeiten auf mehrere Server oder Workstations in der Domäne, um den Netzverkehr zu reduzieren.

Nicht nur das Migrationsproblem bedeutet Zeitaufwand, sondern auch die Administration von Windows-NT-Netzen im Alltag. Einfachere Aufgaben an andere abtreten zu können, würde hier Erleichterung schaffen. Auch dazu hat Fastlane ein Werkzeug entwickelt. Das Web-basierte "Virtual Administration (VA) Tool for Windows NT 1. 01" erlaubt einem IT-Manager, virtuelle Domänen einzurichten und virtuellen Hilfsadministratoren spezifische Rechte zuzuweisen. Dabei kann es sich um ganz gewöhnliche Domain-User-Accounts handeln.

Das VA-Tool erlaubt, jedem virtuellen Administrator unterschiedliche Zugangsarten zuzuweisen. So ist es zum Beispiel möglich, einem die Erlaubnis zu erteilen, Accounts zu schaffen und zu verändern, während ein anderer lediglich Accounts löschen darf. Ein VA-Tool-Client basiert auf einem Browser, daher können virtuelle Administratoren von nahezu überall aus auf das Netz zugreifen, ohne sich über die Client-Software auf ihrem System Gedanken machen zu müssen.

Das Tool "Enterprise Administrator 4. 5" von Mission Critical adressiert dasselbe Problem. Im Gegensatz zum VA-Tool ist es einfacher zu installieren und zu benutzen. Falls nämlich nicht alle VA-Komponenten in der richtigen Reihenfolge installiert sind, kann dies nach den Erfahrungen der CW-Schwesterpublikation "Infoworld" später zu Schwierigkeiten führen. Das VA-Tool erfordert nämlich den "Windows NT Server 4. 0" mit "Service Pack 3" und den "Internet Information Server 3. 0" mit "Active Server Pages".